Die besten drei Apps zur Bildbearbeitung am iPad

Die besten Bildbearbeitungs-Apps fürs iPad

Die besten Bildbearbeitungs-Apps fürs iPad

Egal, ob Sie für Instagram auf Ihrem Foto eine kleine Hautunreinheit kaschieren oder für das Familienfoto den Himmel blauer zeigen möchten als er eigentlich ist – inzwischen gibt es zahlreiche Fotobearbeitungs-Apps für das iPad!

Mittlerweile ist es ja auch sehr einfach und bequem, viele Fotos mit dem iPhone zu schießen und diese anschließend zu bearbeiten. Mit iOS 14 können Sie beispielsweise am iPhone 12 Pro Max eine Serienbildfunktion aufnehmen, indem Sie die Lauter-Taste gedrückt halten. So haben Sie gleich Hunderte Fotos auf einmal und können sich in Ruhe für die besten entscheiden. Und dank Cloud-Speicher müssen Sie auch gar nicht auf den Speicherplatz achten, sondern können einfach drauf los fotografieren und mit der Bearbeitung auf dem iPad beginnen.

Je nachdem, welche Art von Bearbeitung Sie interessiert, können einige der hier vorgestellten Apps besser geeignet sein als andere, aber überzeugen Sie sich einfach selbst.

Wir stellen Ihnen die drei besten Fotobearbeitungs-Apps für das iPad vor, die zu den derzeit Besten gehören.

Pixelmator Photo
Adobe Lightroom
Adobe Lightroom
Pixelmator Photo

Pixelmator Photo – Bildbearbeitungs-App für die Optimierung Ihrer Fotos

Von Pixelmator gibt es bereits einige Produkte für MacOS und Apple iOS für iPhones und iPads, doch bei Pixelmator Photo liegt der Schwerpunkt ganz allein auf der Bearbeitung von Fotos auf dem iPad. Deshalb ist die App auch nicht für iPhones zu haben, sondern ausschließlich für iPads ab iOS 11. Sie fragen sich womöglich, weshalb die App nur mit neueren iOS-Versionen funktioniert. Grund hierfür ist die Verwendung von Machine Learning (ML), die die App aus dem nativen iOS-Machine-Learning-Framework CoreML bezieht. Durch Machine Learning wird das Foto analysiert und vollautomatisch optimiert, beispielsweise bei Helligkeit oder Farbe.

Die Handhabung der App ist intuitiv, dennoch kann ein Blick auf die (englische) Website des Herstellers nicht schaden. Pixelmator Photo hat einige Gemeinsamkeiten mit der App Lightroom, allerdings kommt sie komplett ohne Bildverwaltung und Bildbetrachter aus – die Optimierung Ihrer Fotos ist hier das oberste Ziel.

Dafür gibt es eine große Werkzeugkiste, aus der Sie sich bedienen können: Reparaturpinsel, umfangreiche Farbanpassungen, Änderungen des Seitenverhältnisses und des Bildausschnitts sind nur einige hilfreiche Mittel. Falls es Ihnen also schwerfallen sollte, gute Fotos mit dem Smartphone zu erstellen, kann Sie Pixelmator Photo bei der Optimierung Ihrer Bilder unterstützen.

Bildbearbeitungs-App für die Optimierung Ihrer Fotos

https://www.pixelmator.com/photo/

Durch diese Features überzeugt Pixelmator Photo besonders:

  • Unterstützung für RAW-Fotobearbeitung: Ein großer Vorteil von Pixelmator Photo für Fotografen ist die volle Unterstützung für RAW-Fotobearbeitung von DSLR-Kameras und Apple iPhones. In Kombination mit der Möglichkeit, Fotos zu bearbeiten, ist Pixelmator Photo ein praktisches Tool, das man bei Fotoshootings auf dem iPad nicht mehr missen möchte.
  • Import- und Export-Dialog: Das Einlesen der Fotos funktioniert aus verschiedenen Quellen. Sie können also Dateien aus dem Cloud-Speicher ebenso nutzen wie die lokale Fotobibliothek auf dem iPad. Beim Export verhält es sich ähnlich. Sie können die Bilder entweder lokal auf dem iPad speichern oder direkt in der Cloud und anschließend per E-Mail oder Messenger-App versenden.
  • Speicherung: Speichern können Sie Ihre Bilder nicht nur im gängigen JPEG-Format, sondern auch als TIFF oder im programmeigenen Format „Photo“.

Preis

Im App Store steht Pixelmator Photo für „nur“ 5,49 Euro zur Verfügung. Aufgrund ihrer professionellen Ausrichtung und der vielfältigen Toolkiste ein absolut fairer Preis.

Durch diese Features überzeugt Pixelmator Photo besonders

https://www.pixelmator.com/photo/

Adobe Lightroom

Adobe Lightroom – Professionelle Bildbearbeitung für „Jeden“

Bildbearbeitungs-Apps gibt es mittlerweile natürlich viele. Doch suchen Sie nach einer App, die die ganze Kraft und Magie von Adobes Photoshop-Technologie in sich vereint und die es Ihnen zudem ermöglicht, RAW-Bilder zu importieren und zu synchronisieren – bequem von Ihrem iPad aus? Wenn ja, dann dürfte die App Adobe Lightroom genau das Richtige für Sie sein.

Hier können Sie Dutzende von Fotos bearbeiten, retuschieren und katalogisieren. Selbst wenn Sie noch wenig Erfahrung im Bereich Photoshop oder Bildbearbeitung haben, wird Ihnen der Umgang mit Adobe Lightroom nicht schwerfallen, da es ein vergleichsweise einfach zu erlernendes Tool für die Fotoproduktion und -bearbeitung ist. Lightroom speichert Ihre Bilder automatisch in der Cloud, so können Sie von überall mit Ihrem iPad darauf zugreifen.

Professionelle Bildbearbeitung für „Jeden“

https://apps.apple.com/de/app/adobe-lightroom-for-ipad/id804177739?l=en

Durch diese Features überzeugt Adobe Lightroom besonders:

  • Lokaler Farbton: Eine der jüngsten Neuerungen im Modul „Bearbeiten“ ist das Werkzeug „Lokaler Farbton“. Dieses Feature stellt eine Erweiterung der lokalen Anpassungspinsel dar, mit denen Sie im Wesentlichen ausgewählte Bereiche Ihres Bildes bearbeiten können, beispielsweise Belichtung, Kontrast oder Farbe.

    Beispiel: Wenn ein Gesicht zu dunkel, der Rest des Bildes aber perfekt belichtet ist, können Sie einen lokalen Anpassungspinsel verwenden, um die Bereiche des Gesichts auszuwählen, die aufgehellt werden sollen. Wenn Sie dann den Schieberegler für die Belichtung anpassen, wird die Bearbeitung nur auf das Gesicht angewendet. Jetzt können Sie den Farbton ausgewählter Bereiche des Bildes auf die gleiche Weise ändern.

  • Wasserzeichen: Wenn Sie Ihre Bilder exportieren, können Sie Ihr persönliches Wasserzeichen automatisch anbringen lassen, wobei Sie weiterhin die volle Kontrolle über dessen Aussehen (Schriftart, Größe, Farbe, Deckkraft) und Platzierung behalten.
Durch diese Features überzeugt Adobe Lightroom besonders

https://nicolesyblog.com/2019/01/22/lr-cc-travel/

Preis

Die App macht natürlich nur mit dem vollen Funktionsumfang Spaß, was dann natürlich – je nach Abo – entsprechend Geld kostet.

Zur Auswahl stehen das Foto-Abo mit 1 TB oder 20 GB und das Lightroom-Abo (1 TB), die circa zwischen 12 und 24 Euro im Monat liegen. Nicht wenig Geld, doch für den Preis bietet Lightroom auch eine große Menge an Cloud-Speicher, plattformübergreifende Unterstützung mit funktionsgleichen Apps auf Mac und iPhone und Zugriff auf andere Adobe Creative Cloud-Apps.

Preis

https://www.adobe.com/de/products/photoshop-lightroom.html

Affinity Photo

Affinity Photo – Die Bildbearbeitungs-App für Hobbyanwender

Affinity Photo wurde vom Software-Hersteller Serif entwickelt und nutzt im Wesentlichen fünf sogenannte Personas, die als eigenständige Arbeitsbereiche mit bestimmten Funktionen zu verstehen sind. Zu den Personas zählen:

  • Photo Persona: klassische Retusche- und Optimierungsarbeiten
  • Liquify Persona: Verzerren und Verformen von Objekten und Personen
  • Develop Persona: RAW-Konverter, in dem sich die RAW-Formate der meisten Kameras und Hersteller entwickeln lassen
  • Tone Mapping Persona: Optimieren von HDR-Bildern
  • Export Persona: Ausgeben von Projekten in verschiedenen Dateiformaten
Die Bildbearbeitungs-App für Hobbyanwender

https://affinity.serif.com/de/photo/ipad/

Während der Bearbeitung eines Bildes können Sie problemlos zwischen den verschiedenen Personas hin- und herwechseln. Außerdem erfolgt die Optimierung der Bilder auf nicht-destruktive Art, sodass Änderungen jederzeit wieder rückgängig gemacht werden können. Das Gute: Affinity Photo kommt ohne Abo-Modell aus und weckt deshalb gerade bei Hobbyanwendern Interesse.

Affinity Photo funktioniert für iPad Pro, iPad Air 2 und 3 und iPad mini 5, also für Geräte von Anfang 2017 und später. Ältere iPads werden nicht unterstützt. Da die App an sich noch nicht sehr alt ist, bringt jedes Update nach wie vor erhebliche Verbesserungen mit sich. Einige davon erfahren Sie in der nachfolgenden Übersicht.

  • Verbesserungen bei den Objektivkorrekturen: Aufgrund dieser Verbesserung ist es möglich, Korrekturen manuell anzuwenden, anstatt sie wie bisher automatisch durchführen zu lassen. Dies hat den Vorteil, dass der Benutzer ein Objektiv auswählen kann, wenn die Software die Objektivdaten aus verschiedenen Gründen nicht aus den EXIF-Daten übernimmt.
  • Metadaten: Ein weiterer Bereich, der eine verbesserte manuelle Kontrolle bietet, sind die Metadaten. Hier gibt es jetzt editierbare Felder zum Hinzufügen von Copyright-Informationen, Tags und Beschreibungen. Dies ermöglicht auch das Speichern und Laden von Metadaten-Dateien sowie die Stapelverarbeitung von Metadaten, um den Prozess und den gesamten Arbeitsablauf des Anwenders zu beschleunigen. Darüber hinaus unterstützt Affinity Photo auch Canon CR3-RAW-Dateien, die von neueren Canon-Kameras erzeugt werden.
  • Bearbeitung von PSDs: Um die Kompatibilität mit anderen Dateitypen und Anwendern anderer Bearbeitungssoftware zu erhöhen, können nun auch PSDs (Photoshop-Dokumente) mit Smart-Objects-Ebenen importiert und bearbeitet werden. Affinity Photo selbst verwendet keine Smart Objects, da es die Größe von Ebenen verlustfrei ändern kann; jedoch stellt dies eine Verbesserung für alldiejenigen dar, die mit einer anderen Adobe-Software arbeiten.

Sollten Sie gerade keine Fotos zur Hand haben und bis zum nächsten Urlaub warten müssen, können Mal-Apps die Wartezeit vielleicht etwas verkürzen.

Während der Bearbeitung eines Bildes können Sie problemlos zwischen den verschiedenen Personas hin- und herwechseln.
Affinity Photo funktioniert für iPad Pro, iPad Air 2 und 3 und iPad mini 5.

https://affinity.serif.com/de/photo/ipad/

Direkter Vergleich: Adobe Photoshop versus Affinity Photo

Viele der Features, Funktionen, Steuerelemente und sogar Tastenkombinationen sind identisch mit Photoshop, sodass sich Umsteiger in der Regel schnell zurechtfinden werden, auch wenn man bei einigen Funktionen etwas länger suchen muss, um sie zu finden.

Wenn Sie auf Cloud-Speicher, 3D-Grafiken und Schnittstellen zu Social Media verzichten können, ist Affinity Photo sicherlich eine gute Bearbeitungs-Software für Sie und sicher auch eine Alternative zu Photoshop. Nicht zu Letzt überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis von Affinity Photo voll und ganz: für nur 54,99 Euro ist die App im Komplettpaket zu haben!

Falls Sie sich zusätzlich für Videobearbeitungs-Apps interessieren, können Sie sich im verlinkten Beitrag einige Tipps holen.

Direkter Vergleich: Adobe Photoshop versus Affinity Photo

Fazit: Das digitale Fotolabor für unterwegs

Wenn Sie nach Bearbeitungs-Apps mit vielen Optionen zur Bearbeitung Ihrer RAW-Bilder suchen, ist Pixelmator Photo definitiv die richtige Wahl. Sie werden hier zwar keine riesige Auswahl an Optionen und Tools wie bei Affinity Photo haben, dennoch können Sie Ihre Bilder von unterwegs mit minimalem Aufwand bearbeiten. Wenn Sie Fotograf sind und Ihre Fotos bis ins kleinste Detail bearbeiten müssen, dann ist Pixelmator Photo vielleicht nicht die richtige Software für Sie.

Adobe Lightroom spielt sicher unter den High-End-Bearbeitungs-Apps mit. Nicht nur erfahrene Fotografen vertrauen auf Sie, auch Hobby-Knipser und Amateure lernen ihre Vielfalt und ihre schier unerschöpflichen Tool-Boxen zu schätzen. Lightroom ist auch deshalb eine der besten Bildbearbeitungs-Apps, weil sie Cloud-Speicher, Bearbeitungswerkzeuge, anpassbare Voreinstellungen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vereint.

Hinsichtlich Leistung, Präzision und Geschwindigkeit spielt Affinity Photo bei den drei besten Bildbearbeitungs-Apps mit. Auch die Ähnlichkeit zu Adobe Photoshop ist für viele User ein Pluspunkt, die entweder wechseln oder gar nicht erst für ein Abo-Modell bezahlen möchten. Die App wurde speziell auf Kompatibilität mit der neuesten Computertechnologie entwickelt und bietet gerade hinsichtlich der unterschiedlichen Personas und ihrem Preis einen Mehrwehrt für viele Nutzer.

Am Ende kommt es natürlich ganz alleine auf Ihren Geschmack an, für welche Foto-App Sie sich entscheiden. Wichtig ist nur, dass Sie ausreichend Datenvolumen auf Ihrem iPad haben, um die Bilder auch mobil bearbeiten zu können. Schauen Sie mal bei smartmobil.de vorbei, hier gibt es die neuesten iPads in Verbindung mit tollen LTE-Datentarifen.

Das digitale Fotolabor für unterwegs

https://affinity.serif.com/de/photo/ipad/

Am Ende kommt es natürlich ganz alleine auf Ihren Geschmack an, für welche Foto-App Sie sich entscheiden.
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