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Anti-Corona-App: so erfolgt die Eindämmung möglicher Corona-Infektionen

Corona Virus – die Smartphone-App, die Covid-19 nachverfolgt

Quelle: https://www.fr.de/bilder/2020/06/16/13799699/772754451-corona-warn-app-heute-download-convid-19-tracing-funktion-kosten-berlin-JNkqB7nLLea.jpg

Seit Monaten hat Covid-19, auch unter Corona bekannt, die ganze Welt im Griff. Ein Ende dieser Pandemie ist aktuell weder in Sicht, geschweige denn vorherzusagen. Gesundheitssysteme weltweit brechen zusammen, Menschen in Pflege- und systemrelevanten Berufen stoßen an ihre Grenzen und Menschen, die durch die Epidemie auftragslos und arbeitslos geworden sind, bangen um ihre Zukunft. Covid-19 verlangt von jedem Einzelnen viel Ausdauer und noch mehr Geduld, denn von heute auf morgen lässt sich das Corona-Virus nun mal nicht mehr eindämmen. Forscher, IT-Wissenschaftler und Unternehmen arbeiten seit geraumer Zeit gemeinsam an einer Technologie, um mit Hilfe von Smartphones eine Eindämmung des Corona-Virus zu bewirken.

Hintergrund der Technologie zur Corona-Bekämpfung

Fakt ist: Je langsamer die Epidemie verläuft, desto weniger Menschen sind gleichzeitig infiziert und desto weniger Menschen brauchen gleichzeitig medizinische Behandlung. So kann verhindert werden, dass das Gesundheitssystem zusammenbricht, denn dann stünden genug Intensivbetten in den Kliniken zur Verfügung, um die besonders schwer Erkrankten zu behandeln.

Sicher ist auch, dass #flattenthecurve bei Weitem nicht mehr ausreicht, um das Corona-Virus zu verlangsamen – konkrete Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) belegen dies. Die sogenannte Reproduktionszahl ist hier ein weitaus entscheidenderer Faktor. Die Basisreproduktionszahl R0 gibt an, wie viele Menschen durch eine infizierte Person im Schnitt angesteckt werden. Je kleiner R0, desto flacher wird die Kurve. Derzeit liegt die Reproduktionszahl wieder knapp über dem kritischen Wert von 1,0, was bedeutet, dass ein Infizierter im Schnitt einen anderen Menschen ansteckt.

Die Technologie, die mithilfe von Smartphone-Apps dazu führen soll, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, nennt sich DP-3T. Die Abkürzung steht für Decentralized Privacy-Preserving Proximity Tracing und stellt eine Softwarearchitektur dar, die in die Corona Warn-App integriert werden soll. Federführend wurde die Corona-Warn-App von der Deutschen Telekom und dem Software-Konzern SAP entwickelt. Außerdem arbeiteten die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Zentrum CISPA mit. Auch eine Allianz aus europäischen Technologieunternehmen machte Tests zur Bedienung der App, um aktiv dazu beizutragen, Covid-19 mit digitalen Lösungen einzudämmen. Lange Zeit war sich die Bundesregierung nicht sicher, ob die Daten der User zentral oder dezentral gespeichert werden sollen. Für eine zentrale Speicherung der Daten sprach die PEPP-PT-Technologie, die jetzt verwendete DP-3T-Technik verfolgt aber den dezentralen Ansatz, also die dezentrale Speicherung der Daten auf dem jeweiligen Smartphone und nicht auf einem zentralen Server. Lediglich die anonymisierte Liste wird zentral gespeichert und in regelmäßigen Abständen von den Smartphones abgerufen, um mögliche kritische Begegnungen identifizieren zu können.

Zusammengefasst soll die Technologie also dafür sorgen, die Infektionsketten nachverfolgen und Kontaktpersonen von Infizierten warnen zu können – anhand von Handydaten. Die App soll allen Menschen, die sie auf ihrem Smartphone installiert haben, anonym und schnell mitteilen, wenn sie in näherem Kontakt zu Personen standen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind.

Hintergrund der Technologie zur Corona-Bekämpfung
die Corona-Warn-App

Quelle: https://www.inside-digital.de/news/corona-warn-app-so-sieht-die-deutsche-app-aus.jpg

Corona-Virus-Bekämpfung – wie funktioniert die Tracing-App?

Seit Dienstag, 16. Juni 2020, ist die Corona-Warn-App der Bundesregierung downloadbar. Herunterladen kann man sich die App aus den offiziellen App-Stores – dem Google Play Store für Android-Handys wie Xiaomi, Samsung oder HUAWEI und dem App Store für Apple iPhones – und stellt die Bluetooth-Funktion am Smartphone auf aktiv. Voraussetzung ist allerdings, dass jeweils das neueste Betriebssystem auf dem Handy installiert ist. Die App erzeugt dann alle paar Minuten eine neue temporäre ID und sendet diese aus, um das Handy bzw. die Person zu anonymisieren. Für eine Übertragung des Corona-Virus sind aus epidemiologischer Sicht 15 Minuten und weniger als zwei Meter Entfernung relevant. Wenn also zwei Smartphones mehr als 15 Minuten weniger als zwei Meter voneinander entfernt waren, dann wird die anonyme ID auf dem Handy gespeichert – wohlgemerkt ohne Weitergabe von Ortsdaten und nur für 14 Tage.

Sollte eine Person im weiteren Verlauf positiv auf das Virus getestet werden, kann sie ihre örtlich gespeicherten Daten in die App laden, um zu sehen, mit welchen anderen temporären IDs das Smartphone respektive der Smartphone-Besitzer in Kontakt war. Per App werden anschließend alldiejenigen benachrichtigt, die mit dem positiv getesteten Handy-User in Kontakt waren, sodass sich diese beim zuständigen Gesundheitsamt melden und in Quarantäne begeben können. Eine digitale Übertragung der Testergebnisse ist selbstverständlich auch möglich. Hierzu scannt der Anwender einfach den vom Labor erhaltenen QR-Code und lädt das Ergebnis des Corona-Tests in die App.

Corona-Virus-Bekämpfung per Smartphone – Abstandsmessung via Bluetooth Low Energy

Wie bereits erwähnt, fußt die Technologie auf Bluetooth bzw. dem Funkstandard Bluetooth Low Energy (BLE). Verwendet man die Tracing-App, dann sendet das Smartphone in regelmäßigen Abständen eine temporäre Identifikationsnummer (ID) via Bluetooth an alle Geräte in dessen Reichweite. Im Umkehrschluss empfängt die App natürlich auch die ID-Signale anderer User, die sich in der Nähe befinden. Halten sich zwei Anwender im selben Radius des jeweils anderen auf, werden die IDs ausgetauscht und verschlüsselt lokal abgespeichert. Ist der Kontakt für eine Infektion nach einer gewissen Zeit nicht mehr relevant, werden die Daten automatisch wieder gelöscht.

Der Standard Bluetooth Low Energy sorgt dafür, dass nicht auf ortsgebundene Daten und Bewegungsprofile, deren Nutzung datenschutzrechtlich kritisch zu bewerten wäre, zurückgegriffen werden muss. Stattdessen funktioniert Bluetooth Low Energy ausschließlich in kleinem Umkreis. Bei Abstandsmessungen mit Bluetooth lässt sich heutzutage sogar feststellen, ob zwei Menschen durch eine Glasscheibe oder eine Wand voneinander getrennt sind. Erste zuverlässige Tests an Apple iPhones und der Galaxy-Reihe von Samsung wurden bereits bei der Bundeswehr durchgeführt.

Corona-Virus-Bekämpfung – wie funktioniert die Tracing-App?

Quelle: https://www.inside-digital.de/news/corona-warn-app-so-sieht-die-deutsche-app-aus.jpg

Covid-19 Eindämmung – wie viele Nutzer braucht die App, um zu funktionieren?

Sicherlich stellt man sich nun die Frage, wie viele Menschen eine solche App auf ihrem Smartphone installiert haben müssen, damit sie verlässliche Ergebnisse zur Eindämmung von Covid-19 liefert. Grundsätzlich gilt: Je mehr Smartphone-Nutzer sich die App herunterladen und nutzen, desto besser! Je größer die Nutzerzahl, desto mehr Daten stehen zur Verfügung, die wiederum eine lückenlose Nachverfolgung gewährleisten können. Schätzungen zufolge müssten mehrere Millionen Menschen die App auf ihre Smartphones laden und nutzen, damit die Eindämmung erfolgreich ist.

Außerdem fürchten viele stärkere Überwachung als vor der Pandemie, wenn sie sich die App auf ihre Handys laden. Doch der Angst vor mehr Überwachung oder Datenmissbrauch kann getrost entgegengetreten werden. Schließlich kann jeder Nutzer die App nach der erfolgreichen Bekämpfung von Covid-19 jederzeit selbstständig deinstallieren und löschen. Die erhobenen Daten sind generell verschlüsselt und werden automatisch nach einer möglichen Inkubationszeit gelöscht. Wie bereits erwähnt, werden die Daten dezentral gespeichert und die Corona-Warn-App verfolgt ausschließlich das Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus mittels Smartphones einzudämmen. Jeglicher Datenmissbrauch oder Eingriff in die Privatsphäre ist ausgeschlossen.

Covid-19 Eindämmung – wie viele Nutzer braucht die App, um zu funktionieren?

Corona-Virus-Bekämpfung – Datenschutz wird gewährleistet

Dass das Bluetooth-Signal nur wenige Meter reicht, hat sicherlich schon jeder Smartphone-Nutzer selbst erfahren – wenn man beispielsweise Bilder per Bluetooth an Freunde senden oder Musik über einen portablen Bluetooth-Lautsprecher hören wollte und die entsprechenden Applikationen zu weit entfernt waren. Gerade diese vermeintliche Schwäche der Bluetooth-Technologie könnte für die App-Entwicklung eine Stärke sein, da das Virus nur in einem Umkreis von 1,5 bis zwei Metern übertragen wird.

Die App speichert weder Bewegungsprofile oder Standortdaten des Smartphone-Nutzers noch Merkmale von Endgeräten oder Kontaktinformationen, so die Projektverantwortlichen. Gespeichert werden lediglich temporäre IDs, die via Bluetooth von anderen Usern der App empfangen werden, und zwar verschlüsselt. Sollten Sie also die App nutzen und einer Person, die Covid-19-positiv ist, begegnet sein, so kann beispielsweise das Robert-Koch-Institut Sie per Push-Nachricht darüber informieren, ohne dass es Ihre Handynummer dafür bräuchte. Nach 14 Tagen werden Ihre Daten automatisch gelöscht.

Natürlich melden sich trotzdem auch einige Skeptiker zu Wort. So wird beispielsweise angeführt, dass man nur so wenige Daten wie möglich erfassen und speichern dürfe und Missbrauch absolut ausgeschlossen werden müsse. Dies sind durchaus berechtige Anforderungen, im Grunde aber auch nichts Neues. Schließlich hat jeder ein Interesse, dass kein Missbrauch betrieben wird. Dies gilt für diese App genauso, wie für jede andere App. Man sollte dieser App daher eine Chance geben. Schließlich verfolgt das Projekt übergeordnete gesellschaftsrelevante Ziele. Gleichzeitig können IT-Fachleute beweisen, dass Open Source zusammen mit lernbereiten Entwicklern und aufmerksamen Nutzern überlegen ist und dass der Datenschutz technischen Lösungen nicht im Wege stehen muss. Wenn man bedenkt, dass das Recht auf körperliche Unversehrtheit dadurch geschützt wird und Bewegungsfreiheit wieder freier ausgeübt werden kann, sollte man die App in jedem Fall unterstützen. Der TÜV hat die Corona-Warn-App jüngst geprüft und das Urteil fällt absolut positiv aus. Die App wird als stabil und sicher eingestuft.

Corona-Virus-Bekämpfung – Datenschutz wird gewährleistet

Fazit zur Corona-Virus-Bekämpfung – neue App kann Covid-19-Ausbreitung eindämmen

Die Fallverfolgung über Tracing-Apps ist ein wichtiges und entscheidendes Werkzeug, um die Verlangsamung und Eindämmung des Corona-Virus zu bewirken. Kontaktsperren wären so nicht mehr begrenzt für alle, sondern nur noch lokal begrenzt umzusetzen – eben für alldiejenigen, die in Kontakt zu Infizierten standen und sich deshalb in häusliche Quarantäne begeben müssen.

Wer die App nutzt, kann der Allgemeinheit dienen und das ist ja genau das Ziel, um die Pandemie zu bekämpfen.


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