E-Learning Apps für Smartphone und Tablet E-Learning Apps für Smartphone und Tablet

E-Learning mit den besten Apps

Dank Smartphone und Tablet, verbunden mit günstiger Internetanbindung, sind Wissen und Bildung jederzeit abrufbar. Deshalb ist es wenig überraschend, dass das E-Learning bzw. Mobile Learning boomt. Einer Erhebung des MMB-Instituts für Medien- und Kompetenzforschung zufolge ist die E-Learning-Branche in Deutschland seit 2011 jährlich zweistellig gewachsen, die Gesamtwirtschaft jedoch nur um durchschnittlich 1,7 Prozent. Das vorhandene Angebot reicht vom einfachen Online-Ratgeber bis zum medizinischen Fachseminar. Nicht zuletzt aufgrund des riesigen Angebots ist der E-Learning Markt aber auch sehr unübersichtlich. Neben kostenfreien Anwendungen, gibt es auch viele kostenpflichtige Lösungen bzw. Mischformen, die sich an verschiedene Adressatengruppen richten; sei es die Schule, die Universität, die Wirtschaft oder der Privathaushalt. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, stellen wir ausgewählte Angebote vor, zeigen was (lern)technisch bereits möglich ist und wo E-Learning in Apps besonders gern zum Einsatz kommt.

Wo wird E-Learning eingesetzt?

Anders als man vielleicht vermuten würde, ist E-Learning bereits fest in den Alltag integriert: In der Schule wird der Unterricht mit interaktiven Elementen ergänzt. So bieten Tablet & Co. viele Möglichkeiten den Lernstoff, sei es Mathematik oder Rechtschreibung via App mit zusätzlichen digitalen Inhalten anzureichern. Ein Manko ist hier allerdings die (noch) weitverbreitete fehlende digitale Kompetenz der Lehrenden und die technische Ausstattung der Schulen. Auch an der Universität stellt E-Learning eine sinnvolle Ergänzung zum Selbststudium neben Präsenzveranstaltungen dar. Mithilfe von Video-Aufzeichnungen können Vorlesungen virtuell besucht werden, auch das Fernstudium wird dadurch erleichtert. In Unternehmen lassen sich Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter dank E-Learning flexibel in den Arbeitsalltag integrieren und individuell anpassen. Je nach Zielvorgabe werden die Tools maßgeschneidert. Nicht zuletzt erfreuen sich Erklär-Videos im alltäglichen Leben großer Beliebtheit. Wer wissen möchte, wie er den fest verklebten Akku im Smartphone austauschen kann, dem wird schnell geholfen. Auch manches IT-Problem löst sich mit dem passenden How-to-Video. Beinahe zu jeder Problemstellung steht ein Erklär-Video im Internet bereit.

Wo wird E-Learning eingesetzt?

Warum E-Learning?

Der größte Vorteil des E-Learnings ist die freie Zeiteinteilung. Da sich der Lernstoff flexibel aufteilen lässt, reicht schon eine kurze Fahrt mit der U-Bahn, um sich damit zu beschäftigen. So ergibt sich ein besonders effektives Zeitmanagement. Da das passende Endgerät beim Mobile Learning mit dem Smartphone ohnehin zur Hand ist, kann man den Stoff überall und jederzeit wiederholen, was dem Lernfortschritt zusätzlich entgegen kommt. Durch integrierte Messenger bzw. Foren fällt der Kontakt mit anderen Lernenden oder den Lehrenden leicht. So wird die fehlende körperliche Anwesenheit ansatzweise kompensiert. Eine weitere Möglichkeit, dieser Einschränkung des E-Learnings zu begegnen, ist das sogenannte Blended Learning, bei dem E-Learning mit Präsenzzeiten ergänzt wird.
Mit der mobilen Variante des E-Learnings ergeben sich noch weitere Benefits. Die Lehrinhalte können anders als bei gedruckten Büchern permanent aktualisiert werden. Ferner lässt er sich situativ anpassen. Darüber hinaus wird beim Mobile Learning das Gerät selbst zum Inputfaktor. Da über die Smartphone-Kamera oder das Mikrofon Informationen aus der Umgebung integrierbar sind, kann das Smartphone beispielsweise als Guide dienen. Das bietet sich beim Lernen von Fremdsprachen oder in der Geschichtswissenschaft an. Auch spielerische Elemente, wie sie in sogenannten Serious Games Anwendung finden, erleichtern den Lernprozess. Hier wird mithilfe eines Storyboards der Lerninhalt mit Games- Elementen kombiniert. So kann das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden werden.

Wo wird E-Learning eingesetzt? Warum E-Learning?

E-Learning Apps für die Schule

Während die Kinder bereits vollständig digital unterwegs und vernetzt sind, ist das bei Eltern und Lehrern oftmals noch nicht der Fall. Gleiches gilt für den Großteil der Schulen. Deren Ausstattung mit moderner digitaler Hardware als auch einer adäquaten Internetanbindung ist nicht selten eher unbefriedigend. Dennoch gäbe es eine Möglichkeit den Unterricht digitaler zu gestalten, weil die Schüler die passenden Geräte bereits haben. So verfügen bei den unter zwölf bis 13-jährigen, laut Bitkom, bereits 85 Prozent über ein Smartphone.

Das Angebot an Apps für die Schule ist jedenfalls groß und reicht von der Hausaufgabenhilfe bis hin zum Vokabeltrainer. Daneben gibt es Apps, die speziell für den Einsatz im Unterricht konzipiert wurden. Diese sind zwar zumeist kostenpflichtig, dafür aber direkt in den Unterricht integrierbar. Gleiches ist bei den Apps der großen Schulbuchverlage wie Klett oder Cornelsen der Fall.

Für Eltern gilt bei der Wahl der passenden App für den Nachwuchs auf die Altersangabe und Gütesiegel zu achten. Das ist nicht nur für den Lerneffekt wichtig, sondern auch bei Apps mit integrierter sozialer Interaktion. So kann sichergestellt werden, dass sich die Kinder im altersgerechten Umfeld bewegen. Um die bereits bestehenden Möglichkeiten für E-Learning im Schulumfeld aufzuzeigen, werden im Folgenden zwei Apps exemplarisch dargestellt:

SnapSchool

SnapSchool

SnapSchool

SnapSchool ist eine Hausaufgabenhilfe für die Jahrgangsstufen 6 bis 12, die mit spielerischen Elementen (Gamification) ergänzt ist. Bei der Anmeldung bekommt der Schüler einen Jeton und einen Edelstein. Braucht er Hilfe bei einer Hausaufgabe, kann er sie fotografieren und in der Community veröffentlichen. Das kostet ihn einen Jeton. Im Gegenzug erhält er einen Jeton, wenn er anderen hilft. Liefert man sogar die hilfreichste Antwort, gibt es einen Edelstein, dessen Einsatz die eigenen Aufgaben priorisiert. So erhält man mehr Antworten in kürzerer Zeit. Die App verknüpft also Gamification mit sozialen Aspekten und ist für Android und iOS verfügbar. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Jetons und Edelsteine auch durch In-App-Käufe zu erwerben sind.

Math42

Math42

Math42

Die App Math 42 ist für Schüler der 5.-12. Klasse und bietet Unterstützung bei den Matheaufgaben. Die Bereiche reichen von einfachen Term-Umformungen bis hin zu Funktionen, Gleichungen und Matrizen. Praktisch dabei ist, dass z.B. die Unbekannten in Funktionen frei wählbar sind. Die Funktion lässt sich dann im Anschluss graphisch darstellen. Mit der App können daher Matheaufgaben durch Lösungsvorschläge und Schritt-für-Schritt-Anleitungen bearbeitet werden. Zudem gibt es Übungsaufgaben und einen Trainingsmodus, bei dem die Aufgaben anhand des dargestellten Rechenwegs im Nachhinein nachvollzogen werden können. Als Feature sind Testauswertungen und Statistiken enthalten, die den Lernfortschritt anzeigen. Die App ist sowohl für iOS als auch für Android Endgeräte konzipiert und bietet eine gute Übungsgrundlage. Ein unbeschränkter Zugriff auf alle Inhalte erfordert ein Abo.

E-Learning Apps für die Schule

E-Learning Apps für die Uni

Auch an der Universität ist E-Learning naturgemäß im Einsatz. Anders als in den Schulen ist hier die technische Infrastruktur überwiegend vorhanden. Einige Universitäten bieten Lehrveranstaltungen in digitaler Form an. Dort ist eine physische Anwesenheit nur noch beim Ablegen der Prüfung erforderlich. Andere Hochschulen bieten die Lehrinhalte wiederum teildigitalisiert an.

Die Vorlesungen an sich sind weiterhin eher klassisch aufgebaut. Durch die Video-Aufzeichnung ist die Zahl der Zuhörer jetzt jedoch zumindest theoretisch unbegrenzt, weshalb diese Kurse als Massive Open Online Courses (MOOC) bezeichnet werden. Der Name geht auf die große Zahl von Lernenden zurück, die parallel an solch einem Kurs teilnehmen können. Das Positive daran: Die Kurse sind weitgehend kostenlos. Gebühren werden erst dann fällig, wenn man ein Zertifikat erwerben und eine Prüfung ablegen möchte. Der erste MOOC ging übrigens Ende 2011 online und beschäftigte sich mit dem Thema ,,Künstlicher Intelligenz."

Lieferanten und Hauptanbieter von Lerninhalten der MOOCs sind Eliteuniversitäten aus diversen Ländern, vorrangig aus den USA. So kann man von zuhause aus über das Internet an einer Einführung in die Computerwissenschaft des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) teilnehmen. Es werden aber auch Kurse aus den Geisteswissenschaften angeboten. Coursera ist die größte Plattform weltweit, weitere Anbieter sind Udacity und edx. Bei allen Angeboten sollte man berücksichtigen, dass durch die große Teilnehmerzahl wenig persönliche Betreuung durch das Lehrpersonal stattfinden kann. Natürlich ersetzt ein MOOC kein Universitätsstudium, bietet aber eine prima Möglichkeit sein Wissen zu erweitern und in neue Gebiete einzutauchen.

E-Learning Apps für die Uni
Coursera

Coursera

Coursera

Die App Coursera bietet über 2.000 Kurse zu verschiedenen Themengebieten mit 24 Mio. Lernenden, jedoch überwiegend in englischer Sprache. Einige Kurse werden in anderen Sprachen, unter anderem auch auf Deutsch angeboten. Verfügbar sind hier Kurse der Münchner Universitäten TU und der LMU. Die beliebtesten Kurse sind in den Bereichen Ökonomie und IT zu finden, wie beispielsweise ein Kurs zur Spieltheorie der Stanford University oder eine Einführung ins Programmieren der University of Washington. Auch für Design und Fotographie stehen Inhalte bereit. In der jeweils voran gestellten Kurzbeschreibung wird darauf eingegangen, ob Vorkenntnisse notwendig sind oder ob es sich um einen Anfängerkurs handelt.
Die eigentliche Anmeldung bei Coursera ist unkompliziert und mit wenigen Klicks erledigt. Mit der App behält man den Überblick über die belegten Kurse und ihrer Dauer, die in der Regel bei sechs bis zwölf Wochen liegt. Die Inhalte werden mit Videos der Vorlesungen und den dazugehörigen Materialien vermittelt und mit einem integrierten Download-Manager heruntergeladen. Die Videos können gestreamt oder für die Offline-Nutzung lokal gespeichert werden. Dazu gibt es ein Forum, in dem sich die Teilnehmer mit anderen über die Lehrinhalte austauschen und gegenseitig unterstützen können. Daneben gibt es Tests in Form von Quizzes und Hausaufgaben. Eine Besonderheit ist die Peer-Review, bei der die Arbeiten von zufällig ausgewählten Mitstudenten beurteilt werden.

openHPI

openHPI

openHPI

Die App wurde vom Hasso Plattner Institut entwickelt und ist kostenlos verfügbar. Der Schwerpunkt liegt auf der Informationstechnologie. Dabei sollen nicht nur Studenten angesprochen werden, sondern auch Schüler, Berufstätige, Pensionäre und alle Personen, die ein Interesse an IT haben. Unter den angebotenen Kursen finden sich allgemeine Themen, z.B. ,,Wie funktioniert eine Suchmaschine" und spezielle wie die ,,Einführung in die Mathematik der Algorithmik." Im Vergleich zu Coursera wird das Lehrangebot ausschließlich vom HPI und nicht von mehreren Partneruniversitäten bereitgestellt.
Die angebotenen Kurse sind kostenfrei und haben einen festen Starttermin. Innerhalb der sechswöchigen Onlinekurse werden dann Lehrvideos, ergänzt um Zusatzmaterialien bereitgestellt. Daneben gibt es noch Hands-on Kurse und Workshops, deren Laufzeit etwas kürzer ist. Zur Überprüfung des Lernfortschritts werden Selbsttests in Quiz-Form angeboten. Ähnlich wie bei Coursera gibt es eine Diskussionsplattform, auf der der Austausch mit anderen Teilnehmern und Betreuern stattfindet. Um ein qualifiziertes Zertifikat zu erwerben, müssen regelmäßig Hausaufgaben eingereicht und ein Abschlusstest absolviert werden. Es können dabei ECTS-Punkte (European Credit Transfer System) erworben werden, was die App von anderen Produkten abhebt. So sind die hier erbrachten Leistungen für einen universitären Bachelor- oder Masterabschluss europaweit anrechenbar.

Studenten

Bildungs-Apps für den Alltag

Viele haben auch, oder vielleicht gerade erst nach der Schulzeit Interesse sich tiefergehendes Wissen zu einem bestimmten Themengebiet anzueignen. Hierfür empfehlen sich Bildungs-Apps für den Alltag. Hier gibt es für jeden Geschmack das Passende: Diverse Quizzes für die Allgemeinbildung, z.B. ein Geographie-Quiz, einen Vogelführer oder eine App über Fischkunde. Wer sich für die Führerscheinprüfung vorbereiten möchte, bekommt selbst dafür die entsprechende App von verschiedenen Anbietern geliefert.

Mit der Augmented Reality steigt das Potenzial der Bildungs-Apps noch weiter. So lassen sich beispielsweise in einer App über Bäume deren Stoffwechsel über die Smartphone-Kamera einblenden oder bei einem Bauwerk Detail-Informationen über dessen Geschichte erfahren. Aktuell ist das Angebot an Apps, die diese Funktionalitäten bereits beinhalten noch relativ klein. Beispiele, in denen standortbezogene Daten bereits eingebunden sind, sind die Apps Google Arts and Culture für Kulturbegeisterte und PeakFinder Earth für wissbegierige Bergfreunde.

Google Arts and Culture

Google Arts and Culture

Google Arts and Culture

Für die App ist Google Kooperationen mit aktuell über 1.200 Museen und anderen kulturellen Einrichtungen eingegangen. Wer ein bestimmtes Museum nicht live besuchen kann, dem wird hier folgendermaßen Abhilfe geboten: Mit Google Cardboard lässt sich das Smartphone in eine Virtual Reality Brille verwandeln. Damit kann ein virtueller Rundgang in ausgewählten Museen vollzogen werden. Praktisch ist die Option ein bestimmtes Bild mit der Smartphone-Kamera anzuvisieren und darüber dann Informationen zur Entstehung und zum Künstler zu erhalten.
Daneben bietet die App weitere nützliche Features. Bilder können herangezoomt werden, so dass einem kein Detail mehr entgeht. Seine Lieblingswerke legt man in einer persönlichen Sammlung ab und kann sie mit seinen Freunden austauschen. Wer sich über kulturelle Events in der Nähe informieren möchte, der wird in der App ebenfalls fündig. So werden aktuelle Ausstellungen etc. in Abhängigkeit vom persönlichen Standort angezeigt. Die App ist damit für jeden Kunstinteressierten genau das Richtige.

Google Arts and Culture
PeakFinder Earth

PeakFinder Earth

PeakFinder Earth

Die Augmented Reality App PeakFinder Earth bedient sich ebenfalls der Smartphone-Kamera und zeigt dem Gipfelstürmer die Höhe und Entfernung der benachbarten Gipfel. Dazu richtet man das Smartphone einfach auf das Bergpanorama, schon werden die Namen der jeweils sichtbaren Gipfel und deren Position eingeblendet. Damit dient die App nicht nur dem Wissensdurst, sondern kann auch bei der Orientierung im Gebirge wertvolle Dienste leisten. Abrufbar sind unter anderem die Alpen in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien sowie Berge im Osten und Westen der USA.
Besonders praktisch ist, dass das Datenmaterial bereits bei der Installation heruntergeladen wird. So benötigt man keine unmittelbare Internetanbindung. Da die Anzeige des topographischen Modells auf das Wesentliche reduziert ist, benötigt man auch nur geringen Speicherplatz für das Kartenmaterial. Dennoch ist es via ,,Kompassfunktion" auch als 360 Grad Panorama nutzbar und dreht sich automatisch je nach Blickrichtung. Dank ihrer Funktionalität und der gebotenen Orientierung ist die App für Bergbegeisterte auf jeden Fall eine gute Wahl.

Earth
Duolingo

Duolingo

Duolingo

Auch zum Sprachenlernen ist Mobile Learning bestens geeignet, wie sich am Beispiel der App Duolingo zeigt. Die App ,,zerlegt" die gewählte Sprache gewissermaßen in häppchenweise konsumierbare Bestandteile. Eine Mini-Lektion lässt sich so bequem in wenigen Minuten zwischen anderen Tätigkeiten absolvieren. Vokabeln werden beispielsweise mit Bildern eingeführt, was die Merkfähigkeit spürbar verbessert. Ergänzend müssen von der App vorgelesene Sätze in der Fremdsprache nachgesprochen werden, wodurch die Aussprache gleich mit geübt wird. Diese Funktion lässt sich bequemerweise für die Nutzung in der Öffentlichkeit ausschalten.

Um den Lernanreiz zu erhöhen, arbeitet die App mit Gamification-Elementen. So erfolgt der Abfragemodus nach den Prinzipien eines Quiz. Eine bestimmte Fehlerzahl darf dabei nicht überschritten werden, ansonsten gilt die ,Zwischenprüfung' als nicht bestanden. Zur zusätzlichen Motivation gibt es die Möglichkeit einer Anbindung an Facebook, bei der man sich mit seinen Freunden vergleichen und den Erfolg in einer Rangliste nachvollziehen kann.

Eine Besonderheit von Duolingo - im Vergleich zu anderen Apps - ist die Funktion ,,Web-Übersetzer". Die von den Lernenden zu übersetzenden Texte stammen nämlich von echten Webseiten. Diese werden dann quasi als Nebenprodukt in andere Sprachen übertragen. Durch diese kommerzielle Dienstleistung ist Duolingo werbe- und kostenfrei, was die Alltagstauglichkeit der Texte allerdings einschränkt. Insgesamt ist Duolingo zum Erlernen einer Fremdsprache eine prima Wahl. Die App ersetzt allerdings nicht das aktive Sprechen einer Sprache sowie den Kontakt mit Native Speakern. Beides sind weitere Voraussetzungen, um eine neu erlernte Sprache wirklich gut zu beherrschen.

Fazit zum mobile-Learning mit der passenden App

E-Learning hat sich in Schule, Universität und im Alltag etabliert. Im Schulumfeld findet das E-Learning aktuell allerdings noch vermehrt ergänzend, außerhalb der Klassenzimmer statt. Im Bereich höherer Bildung ist tiefergehendes Wissen für jedermann über die MOOCs leicht zugänglich geworden. Mit Hilfe technologischer Neuerungen wie der Augmented Reality kann sogar ortsbezogen das Wissen erweitert werden, sei es in der freien Natur oder im Museum. Besonders im Ausland ist grundsätzlich die Datennutzung der App zu beachten. Funktioniert die App auch offline oder kann diese nur im WLAN oder mittels Roaming betrieben werden? Ein passender Tarif ist unter www.smartmobil.de verfügbar. Dann steht der Weiterbildung von unterwegs aus nichts mehr im Weg.

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