Kontakt

Wir sind täglich von 06:00 Uhr - 22:00 Uhr
für Sie erreichbar.

06181 7074 031 06181 7074 030

Täglich 00:00 Uhr - 24:00 Uhr

06181 7074 044 Zum Kontaktformular
Herzlich willkommen im smartmobil.de Chat.

Gerne helfen wir Ihnen persönlich weiter.
Bitte wählen Sie zunächst Ihr Anliegen:

Kundenservice

Bei Fragen zu Ihrem Vertrag nutzen Sie bitte den Chat in Ihrer persönlichen Servicewelt. Aus Datenschutzgründen benötigen wir hierfür Ihre Anmeldung unter https://service.smartmobil.de/

06181 7074 031

Kontakt

Wir sind täglich von

06:00 Uhr - 22:00 Uhr

für Sie erreichbar.

Schneller surfen mit LTE:
Jetzt Apps beschleunigen
Sehr gut
4.83/5.00
Titelbild Magazin
eSport – Sport auf dem Smartphone?

eSport - Sport auf dem Smartphone?

Wenn der VfL Wolfsburg gegen Manchester City antritt, denkt man unweigerlich an einen europäischen Fußballwettbewerb.
Weniger bekannt dürfte sein, dass diese Konstellation auch in einem anderen Umfeld möglich ist: Dem eSport.

Doch was ist eSport?

Dort treten die Teams virtuell am PC oder der Spielkonsole gegeneinander an, entweder als Einzelspieler beim bekannten Fußball-Game Fifa oder als Team in Echtzeitstrategiespielen. Große Fußballvereine wie Paris St. Germain, Galatasaray Istanbul oder der FC Schalke 04 unterhalten mittlerweile sogar eigene eSport-Abteilungen.
Auch Autorennen sind bei Online-Games sehr beliebt. Die Formel 1 kürt parallel zur Weltmeisterschaft sogar einen eSport-Champion. Neben Sportsimulationen sind Echtzeit-Strategiespiele und Ego-Shooter beliebte eSport-Games, die eine riesige Fangemeinde auf sich vereinen. So verfolgten im Jahr 2016 weltweit insgesamt 43 Mio. Menschen die Weltmeisterschaft des beliebten Echtzeit-Strategiespiels League of Legends per Internet-Stream. 18.000 Fans waren live dabei; sie zählten zu den Glücklichen, die eines der begehrten Tickets ergattern konnten. Die Atmosphäre vor Ort ist beeindruckend und kann es mit jedem anderen Großereignis aufnehmen.

Doch was ist eSport?

Wie wird man zum Profi im eSport?

Auch wenn sich die Zuschauerzahlen durchaus mit denen etablierter realer Sportereignisse vergleichen lassen stellt sich die Frage, ob es sich beim Computer-Gaming wirklich um einen Sport handelt? Um eSport professionell zu betreiben, benötigt man als Voraussetzung eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit und eine gute Hand-Augen-Koordination. Die weltbesten Spieler kommen beispielsweise auf bis zu sechs Klicks pro Sekunde, mit denen sie ihre Befehle per Maus oder Tastatur eingeben. Natürlich verausgaben sich die Spieler beim Gaming körperlich nicht so wie Ausdauer-Sportler. Allerdings müssen sie über eine lange Konzentrationsfähigkeit sowie strategisches Verständnis verfügen. Das ist durchaus mit bereits anerkannten Sportarten wie Schach vergleichbar. Hinzu kommen noch die hohe Geschwindigkeit und die Fähigkeit zum Multi-Tasking als weitere Anforderungen. Insofern scheint es nachvollziehbar, dass der eSport mittlerweile in einigen Ländern - allen voran in Asien - einen Status wie „traditionelle“ Sportarten erreicht hat. So hat das Asiatische Olympische Komitee im Jahr 2017 bekannt gegeben, dass eSport bei den Asienspielen offizieller Bestandteil sein wird.

Hierzulande ist der eSport zwar noch weniger bekannt, aber groß im Kommen. So ist einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom zufolge jeder fünfte Deutsche der Ansicht, dass eSport eine Sportart sei. Die Hälfte der Bevölkerung kann mit dem Begriff zumindest etwas anfangen. Die wirtschaftlichen Wachstumszahlen sind enorm. Für das Jahr 2020 wird weltweit bereits ein Umsatzvolumen von 1,5 Mrd. US-Dollar erwartet. Nicht zuletzt deshalb gibt es nicht nur in Asien und den USA sondern auch in Deutschland eine stetig wachsende Zahl von Profi-Spielern, die auf internationalen Turnieren antreten. Diese Profi-Spieler (Pro-Gamer) haben den Amateuren dabei voraus, dass sie vom eSport leben können. Was verdienen die Profis? Preisausschüttungen von mehreren Millionen pro Serie sind schon länger keine Seltenheit mehr. Dafür verantwortlich sind die hohen Preisgelder der eSport-Ligen und Sponsoren. Einer der erfolgreichsten deutschen Gamer, der Berliner Kuro Salehi Takhasomi (24) erspielte in seiner bisherigen Karriere schon mehr als 3,5 Millionen Dollar Preisgeld.

Wie wird man zum Profi im eSport?

Smartphone-Games im eSport mit Wachstumspotenzialen

eSport wird bisher meist am Computer oder der Konsole gespielt. Der Grund dafür liegt in der komplexen Steuerung. Bei Echtzeit-Strategiespielen kommt die große Zahl der Charaktere noch erschwerend hinzu. Deshalb fühlt sich der eSport auf dem Smartphone aktuell noch weniger zuhause. Die aktuell verfügbaren - in der Basisversion häufig kostenlosen - Smartphone-Games sind für die Zielgruppe Gelegenheitsspieler angelegt. Für eSport-Wettbewerbe eignen sich diese Games auch nicht, da viele Spiele auf dem pay-to-win-Prinzip basieren. D.h. der Spieler kann sich einen Vorteil gegenüber anderen Mitspielern verschaffen indem er seine Gaming-Fähigkeiten schlicht gegen Entgelt per App erweitert. Das widerspricht dem fairen Wettbewerbsgedanken.

Dennoch gibt es inzwischen erste bereits etablierte Games im eSport-Bereich, die ausschließlich mit dem Smartphone gespielt werden: So hat es das mobile MOBA (Multi-Player Online Battle) Vainglory vom Hersteller Super Evil Megacorp zu einem gewissen Bekanntheitsgrad gebracht. Das Spiel ist für Smartphones und Tablets optimiert und ist demnach als Android und IOS- Version erhältlich. Es orientiert sich beim Spielkonzept an Multi-Player-Strategie-Spielen. Bei dem Spiel treten - genau wie im herkömmlichen eSport - Teams gegeneinander an, die mithilfe ihrer mit Spezialfähigkeiten ausgestatteten Figuren die jeweils gegnerische Basis zerstören sollen. Bereits ein Jahr nach dem Veröffentlichungszeitpunkt hat sich eine große Fangemeinde etabliert. Mittlerweile existiert auch eine eigene Liga, die Vainglory International Premier League, in der regelmäßig Meisterschaften ausgetragen werden.

Smartphones-Games im eSport mit Wachstumspotenzialen

Die Zielgruppe der Smartphone-Besitzer fokussiert auch der Anbieter Supercell mit dem Spiel Clash Royale. Das Spiel ist ein sogenanntes Echtzeit-Multiplayer-Game, bei dessen Spielprinzip die Strategie-Komponente mit Elementen aus Sammelkartenspielen kombiniert wird. Das Ziel des Spiels besteht in der Zerstörung des gegnerischen Hauptturms, was mithilfe einer Vorauswahl von Karten, die bestimmte Fähigkeiten wie z.B. Zaubersprüche gewähren, erfolgen soll. Das schnell zu erlernende Spielprinzip erleichtert das Gamen mit dem Smartphone.

Ein weiteres Smartphone-Game mit eSport-Potential ist Hearthstone vom bekannten Spielehersteller Blizzard, der mit World of Warcraft das weltweit erfolgreichste Multiplayer-Online-Rollenspiel entwickelt hat. Bei „Hearthstone: Heroes of Warcraft“ handelt es sich um ein rundenbasiertes Kartenspiel, weshalb es sich für das mobile Umfeld besonders gut eignet. Die Spieler treten in Runden gegeneinander an, deren Dauer in etwa zehn Minuten beträgt. Zu Beginn einer Partie erhält jeder ein Deck mit 30 Karten sowie einen Helden (Druide, Jäger usw.) mit 30 Lebenspunkten. Ziel ist es, die Mitspieler auf null Lebenspunkte zu bringen.

Die beliebtesten Smartphone-Games im eSport-Segment konzentrieren sich bisher auf Strategiespiele. Inwieweit Sportsimulationen zukünftig eine Rolle spielen werden bleibt abzuwarten. Aufgrund der genannten Einschränkungen bei der Steuerung, sind Spiele, bei denen eine schnelle Reaktion erforderlich ist, weniger gut für das Gaming auf dem Smartphone geeignet.

Echtzeit-Game: Clash Royale

Fazit: Vorteile von mobile eSport Games gegenüber PC-Spielen

Trotz Erfolgstiteln wie Vainglory ist die Community für eSports auf dem Smartphone noch relativ klein. Zwar ist die weltweite Verbreitung von Smartphones größer als die von Computern und damit einhergehend die potentielle Zielgruppe für professionelles Gaming. Da es sich jedoch meist um Gelegenheitsspieler handelt und die Bedienmöglichkeiten auf dem Smartphone nicht ganz so vielfältig sind, hat der Computer hier noch den besseren Stand. Dennoch haben Smartphones und mobile Games auch unbestreitbare Vorteile, die Potential für den eSport nahelegen:

  • Die Geräte sind leichter zu handhaben, da keine Zusatzgeräte mehr benötigt werden.
  • Die Hemmschwelle für den Einstieg sinkt dadurch merklich.
  • Die meisten Mobile Games sind kostenfrei, so dass diese einfach getestet werden können.

Der zukünftige Erfolg von eSports auf dem Smartphone wird demnach in erster Linie davon abhängen inwieweit es den Herstellern mit innovativen Konzepten gelingt, neben den PC-Gamern auch eine breite Masse der Smartphone-Nutzer dafür zu begeistern. Die Allnet Flats mit LTE von smartmobil.de bieten die passenden Voraussetzungen für den Einstieg in die eSport-Welt.