Klimaschutz Tipps: Diese Apps zeigen was man selbst tun kann

Mit dem Handy das Klima retten Klimaschutztipps per App

Die Überschrift ist sicherlich ein Wunschdenken, denn so einfach kann das Klima mit dem Smartphone nun mal nicht gerettet werden – auch nicht mit den besten Flaggschiffmodellen wie dem iPhone 12 Pro Max oder dem Samsung Galaxy Z Fold3. Doch was kann ich selbst für den Schutz des Klimas tun? Die Veränderung fängt immer im Kleinen an und so können Sie mit Hilfe von Apps zum Beispiel Ihre persönlichen CO2-Emissionen im Blick behalten und im besten Falle sogar eindämmen. Denn der Klimawandel ist eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit, das viele Menschen bereit sind, zu lösen. Das sieht man beispielsweise daran, dass sich ein ökologisches Verantwortungsgefühl immer stärker in den Köpfen etabliert und die Nachfrage nach veganen Produkten und biologisch angebauten Lebensmitteln zunimmt.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige Apps vor, mit denen Sie Ihren Alltag nachhaltiger gestalten und ein umweltbewussteres Leben führen können.

Den Alltag mit Apps nachhaltiger gestalten

Apps für den Klimaschutz

Lassen Sie sich Folgendes einmal durch den Kopf gehen: Nach Angaben der NASA sind 17 der 18 wärmsten Jahre seit 2001 aufgezeichnet worden und der Kohlendioxidgehalt in der Luft ist so hoch wie seit 650.000 Jahren nicht mehr. Diese Statistiken sind mehr als erschreckend, da sich der Klimawandel von Jahr zu Jahr verschlimmert und immer noch schneller voranschreitet. Dass man die Erderwärmung aufhalten, das Müllproblem angehen und den Klimawandel stoppen muss, steht also außer Frage. Doch vielen Menschen fehlt es im Alltag schlicht an Ideen oder Zeit, aktiv etwas für Umwelt und Klima zu tun.

Glücklicherweise können die Tipps der mobilen Apps dabei helfen, das Umweltbewusstsein zu stärken, Ressourcen zu sparen und die globale Erwärmung abzuwenden oder zumindest zu verlangsamen. Egal, ob es sich um eine App zur Überwachung der Luftqualität, der Umweltverschmutzung, CO2-Reduktion oder des Wasserverbrauchs handelt, Tech-Trends und Smartphone-Technologien ermöglichen es den Menschen, ihren Teil zur Rettung unseres Planeten beizutragen.

Wenn diese Apps Sie dazu motivieren können, einen umweltfreundlicheren Lebensstil zu verinnerlichen und CO2-Emissionen zu verringern, dann ist der erste Schritt in die richtige Richtung schon getan.

Apps für den Klimaschutz

Keiner möchte vor seinen Freunden oder der eigenen Familie gerne als großer Klimasünder dargestellt werden, oder? Genau dieses unschöne Gefühl macht sich Oroeco zu Nutze, indem sie Ihre per App gemessenen Werte direkt über Facebook veröffentlicht – natürlich nur, wenn Sie die App aus dem App Store oder dem Google Play Store heruntergeladen haben. Dort ist sie zwar noch nicht unter den Google Play Store Top 10 gelistet, wird es aber in Zukunft hoffentlich sein.

Egal welche Konsum-Entscheidung wir in unserem Leben treffen – ob der Kauf eines neuen T-Shirts, die Urlaubsreise nach Mallorca oder die Essensbestellung via Lieferservice-Apps –, Auswirkungen auf unsere Erde, die eigene Gesundheit und unsere Mitmenschen sind gewiss. Oroeco unterstützt Sie dabei, nachhaltiger und umweltbewusster zu leben, da die App trackt, wie Sie von A nach B kommen, wo Sie einkaufen, was Sie essen und wo Sie Ihr Geld investieren. Gleichzeitig gibt die App Ihnen Ratschläge, wie Sie es in Zukunft besser machen und Ihren CO2-Fußabdruck minimieren können. Dadurch, dass die Werte über Facebook geteilt werden, können Sie sich mit Freunden, Arbeitskollegen und Ihrer Familie vergleichen und Anreize schaffen, nachhaltiger und umweltbewusster zu leben.

Oroeco: Berechnen Sie Ihren CO2-Fußabdruck

Worldwatchers klimakompass ist ein CO2-Rechner, der Klimaschutz auf unsere Handys und somit in unseren Alltag bringt. Auf wissenschaftlich fundierten Datenbanken wird der persönliche ökologische Fußabdruck eines jeden Einzelnen berechnet. Außerdem können Sie durch sogenannte Challenges positive Klimapunkte sammeln und Schritt für Schritt lernen, nachhaltiger zu leben. Zu guter Letzt zeichnet sich Worldwatchers klimakompass auch dadurch aus, dass die Anwendung wie eine Barcode-Scanner-App funktioniert: mit ihr können Sie nämlich Produkte scannen und so die CO2-Werte Ihrer Lieblingsprodukte erfahren.

klimakompass von worldwatchers

Auch die App Eevie hilft dabei, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Das gelingt, indem das eigene Verhalten unter Umweltgesichtspunkten getrackt wird und kleine Ziele für eine ökologischere Lebensweise umgesetzt werden. Somit fungiert die App quasi als Umwelt-Coach, der mit Hilfe von Gamification und künstlicher Intelligenz Ihre Gepflogenheiten und Ihr Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit im Alltag verändert. Dadurch, dass Sie für jede erbrachte Leistung Punkte bekommen, wird der Fortschritt messbar. Die Punkte können Sie wiederum einlösen, um beispielsweise einen Baum pflanzen zu lassen. Eevie steht für iOS-Nutzer ebenso wie für Android-Smartphones zur Verfügung.

Eevie: Dein Umwelt-Coach

Der Name der App verrät es bereits: EnergieCheck co2online verschafft Ihnen mehr Überblick beim Verbrauch von Ressourcen, wie Wasser, Strom und Heizenergie. Die App erfasst die jeweiligen Zeitpunkte der Datenerfassung und stellt den Verbrauch für Vergleichszeiträume graphisch dar. So sehen Sie auf einen Blick, wann Sie mehr Wasser, Strom oder Heizenergie verbraucht haben und wann noch Einsparpotentiale vorhanden sind. Der integrierte „StandbyCheck“ ermittelt alle Energiefresser, wodurch Sie unnötige Stromkosten und CO2-Emissionen vermeiden können. Gerade wenn Sie Ihr Zuhause mit Smart Home steuern, könnte diese App interessant für Sie sein. Zudem bewertet EnergieCheck co2online den Stromverbrauch über das gesamte Jahr. Zu Guter Letzt helfen Ihnen Energiespartipps in der App dabei, Ihr Leben Stück für Stück grüner zu machen und alte Gewohnheiten abzulegen. Der nette Nebeneffekt: Die Energie-App hilft nicht nur beim Sparen von Strom und Energie, sondern automatisch auch bei Einsparen von den damit verbundenen Energiekosten.

EnergieCheck co2online: Clever Energie sparen

Was kann ich sonst noch tun, um den Klimawandel zu stoppen?

Kleine Dinge im Alltag wirken sich positiv auf das Klima aus: Auch zu Hause können Sie täglich Positives für das Klima bewirken. Mit den fünf „F“s schaffen Sie es, Ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern:

  • Weniger Fleisch
  • Weniger Fliegen
  • Weniger Fahren
  • Wohnen wie im Fass
  • Forderungen stellen

Die ersten drei Punkte dürften weitestgehend verständlich sein, weshalb wir nur auf die zwei letztgenannten näher eingehen. „Wohnen wie im Fass“ geht zurück auf den Mathematiker Diogenes, der in einer Tonne lebte und es vorgemacht hat: ein bescheidener Wohnstil rechnet sich ökologisch. Achten Sie deshalb bei der Wohnungssuche oder beim Hausbau auf eine gute Isolierung, sinnvolles Lüften und behalten Sie vor allem Ihre Energie- und Heizkosten im Blick. Auch die Nutzung einer oder mehrerer erneuerbarer Energien sollte bei der Wohnraumsuche eine Rolle spielen, weil auf fossile Energiequellen verzichtet wird und so ein Teil zur Energiewende beigetragen wird.

Was kann ich sonst noch tun, um den Klimawandel zu stoppen?

Wenn Sie sich nicht rühren und Ihren Unmut nicht kundtun, dann wird sich auf Dauer wohl auch nichts ändern. Deshalb ist es wichtig, dass Sie (Klima)-Forderungen stellen, und zwar an den Staat. Der Staat ist nämlich nicht nur Vorbild hinsichtlich Ökologie, er hat auch die Möglichkeiten und vor allem die Pflicht, den Rahmen für nachhaltigen Konsum zur Verfügung zu stellen. Als Parade-Beispiel dient hier die Fridays-for-Future-Bewegung, die von der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg ins Leben gerufen wurde.

Die Aufzählung lässt sich sogar noch durch ein sechstes „F“ ergänzen: Auch in Sachen Mobilfunk können Sie nachhaltiger werden, denn mit dem Fairphone 4 kam 2021 das nachhaltigste Handy, das Sie derzeit kaufen können, auf den Markt. Wenn Sie mehr zum Fairphone erfahren möchten, dann lesen Sie gerne den verlinkten Beitrag auf dem smartmobil.de-Magazin. Im smartmobil.de-Webshop steht Ihnen das Fairphone 4 im Bundle mit schnellen Datentarifen zu attraktiven Preisen zur Verfügung.

Grüne Apps für den Klimaschutz

Wenn Sie noch mehr für den Klimaschutz tun möchten, können Sie Müll vermeiden, indem Sie Ihre alten Kleider beispielsweise auf dem Flohmarkt verkaufen, bei Vinted einstellen oder an Bedürftige spenden. Bücher, DVDs und Videos lassen sich auf die gleiche Weise recyceln. Die besten Flohmarkt-Apps sowie Spenden-Apps finden Sie auf den verlinkten Beiträgen.

Nachhaltiges Reisen ist wichtiger denn je. Haben Sie auf einer längeren Fahrt schon mal fremde Personen mitgenommen oder sind selbst bei jemandem mitgefahren, weil Sie gar kein Auto besitzen? Sich Spritpreise zu teilen und eher auf öffentliche Verkehrsmittel als auf ein eigenes Auto zu setzen, tut dem Klima gut. Mit Mobilitäts-Apps wie BlaBlaCar, ShareNow oder CleverShuttle fällt das heutzutage auch sehr leicht.

Fazit: Jeder kann im Kleinen zum Klimahelden werden

Wie Sie sehen, sind es die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied für die Welt um uns herum und das Klima machen. Umweltfreundlicher und nachhaltiger zu leben ist gar nicht so schwer, wie es einige Menschen anfangs vielleicht meinen. Lassen Sie sich nicht von den großen Problemen unserer Zeit abschrecken, sondern fangen Sie bei sich im Kleinen an. Sie werden sehen, wie viel Sie täglich für den Klimaschutz tun können und welch große Zufriedenheit Ihnen das gibt.

Die vorgestellten Apps helfen Ihnen dabei, Ihre täglichen Gewohnheiten zu ändern und Ihr Verhalten zu verbessern, um sicherzustellen, dass unsere Erde auch noch für die nachfolgenden Generationen lebenswert bleibt. Um alle Apps vollumfänglich nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen einen schnellen Smartphone-Tarif von smartmobil.de, der zudem mit Ökostrom läuft. Vorbeischauen lohnt sich!

Jeder kann im Kleinen zum Klimahelden werden
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