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Smartes Fahrradschloss im Test: Unser Vergleich

Smartes Fahrradschloss – Bodyguard für dein Bike

Wer ein smartes Fahrradschloss nutzt, kann sich dank Bluetooth und App-Verbindung angeblich auf viel Komfort freuen und sich rundum sicher fühlen, auch das lästige Schlüsselsuchen fällt weg. Manche der smarten Diebstahlsicherungen für das Fahrrad bieten sogar einen eingebauten Alarm, der Diebe schon beim ersten Knack-Versuch abschrecken kann. Einige smarte Schloss-Modelle übertragen die von modernen Smartphones bekannte Option der Entsperrung durch biometrische Daten, also den Fingerprintsensor, auf das Schloss.

Doch wie praktikabel sind die smarten Features? Funktioniert dies in der Praxis überhaupt? Wir haben uns folgende smarten Fahrradschlösser genauer angesehen und vergleichen ihre Kern-Funktionen:

  • Miikey Fingerabdruck-Fahrradschloss
  • I lock it Speichen-Schloss
  • Vgeby-Bluetooth-Schloss
  • Linka Original Speichen-Schloss
Smartes Fahrradschloss

Ein ganz wichtiger Punkt beim Kauf des Fahrradschlosses, ob nun smart oder nicht: passt das ausgewählte Modell unproblematisch auf verschiedene Fahrrad-Marken? Die Dimensionen und Durchmesser des eigenen Rads sollten also im Vorfeld ausgemessen werden. Denn nicht jedes Verschluss-Prinzip lässt sich bei jedem Fahrrad gleich gut anwenden. Ein Holland-Fahrrad beispielsweise bietet völlig andere Voraussetzungen, als ein auf Fitness ausgelegtes Rennrad.

Fahrradschlösser gibt es grundsätzlich in drei gängigen Designvarianten:

  • Speichen-Schlösser, die am Rad fest montiert und mit einem Metallstift durch die Speichen verschlossen werden
  • Klassische Kabelschlösser zum Wickeln
  • Bügelschlösser aus stabilem Metall

Zur ersten Kategorie zählen die Schloss-Modelle Linka und I lock it. Während das Linka Original schmal und relativ schwer ist, setzt I lock it auf leichtes Kunststoffmaterial – dafür aber breiter dimensioniert. Im Alltagshandling ist es einfacher und angenehmer, das I lock it Modell mit den mitgelieferten Schrauben fix am Fahrrad zu befestigen. Bei einem Fahrradschloss kommt es aber nicht auf einfache Montage an, sondern natürlich vor allem auf die Stabilität, die Haltbarkeit und die Resistenz gegen ‚Diebstahlversuche‘.

Smartes Fahrradschloss – Design & Verschluss Prinzip

Beim smarten Vgeby-Bluetooth-Schloss wird ein geringelter Metalldraht in Kunststoffummantelung mit einem Steck-Schloss in einer Plastikbox kombiniert. Durch das Design ist das Rad-Schloss biegsam und sehr anpassungsfähig, aber leider nicht besonders widerstandsfähig. Der Draht im Inneren ist nur 1cm dick, einen echten Diebstahlversuch würde es keinesfalls überstehen. Die Kunststoffummantelung des smarten Fahrradschlosses bekommt schon Kratzer, wenn es nur um die Lenkstange gewickelt wird. Dieses Schloss-Modell von Vgeby ist eher als Placebo für den kurzen Stopp beim Bäcker geeignet.

Schon ein ganzes Stück sicherer ist das aus Metall gefertigte Bügelschloss von Miikey. Das smarte Fahrradschloss kann entweder zwischen Mittelstange und Hinterrad oder zwischen Rahmen und Fahrradständer angebracht werden. Zum Fixieren wird einfach der Verschluss des Schlosses auf die Enden gesteckt. Am Bügel befinden sich acht Rasterpunkte, die das Schloss flexibel machen. Insgesamt macht Miikey einen solideren Eindruck, kann aber mit einem Markenschloss von Kryptonite auch nicht mithalten. Ein teures Fahrrad, das über Nacht draußen auf dem Bürgersteig steht, braucht auf jeden Fall einen stärkeren Bodyguard.

smarten Vgeby-Bluetooth-Schloss

Fahrradschloss – smart Sperren und Entsperren

Alle Radschlösser im Test können via Bluetooth-Verbindung mit einer passenden Smartphone-App verbunden werden. Die App übernimmt dann das Entsperren, soweit alle gleich. Beim weiteren Funktionsumfang und dem Bedienungs-Komfort unterscheiden sich die smarten Schlösser aber deutlich.

Miikey – Fingerabdruck-Fahrradschloss

Das Miikey ist in diesem Test das einzige Fingerabdruck-Schloss. Dieses funktioniert auch zuverlässig. Sympathisch auch, dass neben Fingerabdruck und der App auch ein konventioneller Schlüssel das smarte Fahrradschloss öffnet. Man ist also auch sicher, sollte das Datenvolumen auf der Prepaid-Karte einmal erschöpft sein. Die App liefert eine praktische Dokumentation, wann das Schloss entsperrt wurde. Leider registriert sie allerdings nur die Entsperrungen durch die App, Fingerabdruck und Schlüssel werden nicht dokumentiert. Laut Hersteller werden beim Abschließen die GPS-Koordinaten gespeichert, das Fahrrad wird also leicht wiedergefunden.

Besonderes Feature: das smarte Schloss kann mit Freunden oder Familienmitgliedern geteilt werden. Hierzu muss der Eigentümer über die App lediglich einen Nutzer hinzufügen und das Schloss für die gewünschte Person autorisieren. Die weiteren Nutzer erhalten parallel alle ein Konto in der App.

Miikey - Fingerabdruck-Fahrradschloss

Quelle: https://www.masecori-shop.de

Vgeby – Bluetooth-Schloss

Das Vgeby-Schloss dokumentiert ebenfalls jedes Sperren und Entsperren. Die GPS-Position, an der das Fahrrad abgeschlossen wurde, speichert es aber nicht. Auch die smarte Option, das Schloss für Familie oder das soziale Netzwerk zugänglich zu machen gibt es hier nicht. Wer das Smartphone gar nicht erst aus der Tasche holen will um sein Fahrrad-Schloss zu Entsperren, kann beim Vgeby Model die automatische Entriegelung aktivieren. Sobald sich das verbundene Smartphone in der Nähe des Schlosses befindet, öffnet es sich automatisch.

Vgeby – Bluetooth-Schloss

Quelle: https://www.techstage.de

Linka Original – Speichen-Schloss

Auch das Linka Schloss registriert jedes Auf- und Zusperren in der passenden App. Dabei speichert es auch den GPS-Standort beim Verriegeln des Schlosses. Außerdem bekommt man auch hier die smarte Funktion für automatisches Entsperren, wenn sich das Smartphone erneut in der Nähe befindet. Bei diesem Fahrradschloss-Modell muss das Handy allerdings öfter aus der Tasche geholt, um erkannt zu werden. Im Rucksack zum Beispiel tut sich das Schloss schwer sein Gegenstück zu erkennen.

Linka Original – Speichen-Schloss

Quelle: https://www.amazon.de

I lock it – Speichen-Schloss

Auch I lock it merkt sich wann und wo es abgeschlossen bzw. aufgesperrt wurde, inklusive GPS-Koordinaten in der App. Das komfortable automatische Entsperren des Schlosses, wenn man sich dem Rad wieder nähert, ist ebenfalls möglich und funktioniert zuverlässig. Unabhängig davon, ob das Android-Handy wie ein Samsung oder HUAWEI oder Apple iPhone in der Hand oder in der Tasche liegt. Als besonderes Feature gibt es bei I lock it die smarte Option das Rad automatisch abzusperren, wenn man sich entfernt. Doch selbst in der niedrigsten Einstellung wird die Sperre erst ab einem Abstand von mindestens 15 Metern aktiv.

I lock it – Speichen-Schloss

Quelle: https://ilockit.bike/de/

Smartes Fahrradschloss – Entsperren ohne Smartphone

Muss man auf sein Fahrrad verzichten, wenn der Handy-Akku einmal leer ist, oder das Datenvolumen ausgeschöpft ist um die App zu bedienen?

Beim Vgeby-Schloss ist diese Sorge tatsächlich berechtigt. Dieses smarte Fahrradschloss-Modell bietet keine alternative Möglichkeit, das Schloss ohne Smartphone zu entsperren.

I lock it hingegen bietet eine raffinierte Code-Eingabe für das Not-Entsperren an. Aus drei Farben baut man sich schon im Vorfeld eine 6-stellige Codekombination zusammen, um das Fahrrad auch ohne Smartphone zu entriegeln. Dazu hält man die Powertaste gedrückt während die Farben der LEDs zwischen grün, blau und rot wechseln. Bei der korrekten Kombination lässt man die Taste los. So könnte man auch den App-Zwang für weitere Nutzer umgehen und das Rad mit Freunden teilen.

Smartes Fahrradschloss – Entsperren ohne Smartphone

Ähnlich funktioniert es beim Linka Original Schloss. Hier gibt man einen vordefinierten, vierstelligen Zahlencode ein. Allerdings ist das Eingabesystem nicht unbedingt intuitiv. Man drückt die Powertaste so lange bis die LED am Schloss violett blinkt. Dann drückt man die Powertaste erneut, entsprechend dem Zahlencode. Nach jeder Zahl bestätigt das Schloss über einen Ton, dass es die Eingabe erkannt hat und nun die nächste Stelle des PINs eingegeben werden kann.

Das Miikey Fingerabdruck Fahrradschloss kann – anders als alle anderen smarten Schlösser für Räder in diesem Test – auch dann per Fingerabdruck entsperrt werden, wenn das Smartphone ausgeschaltet ist. Und sollte das einmal wirklich nicht funktionieren greift man bei diesem Modell einfach auf den altbewährten Schlüssel zurück.

Ähnlich funktioniert es beim Linka Original Schloss

Smartes Fahrradschloss – Diebstahl-Abschreckung mit teils ohrenbetäubendem Alarm

Die stärkste Alarmanlage in Punkto Lautstärke und auch die umfangreichste bietet das Vgeby-Bluetooth-Schloss. Mit 115 Dezibel ist der eingebaute Alarm sehr unangenehm. Zum Vergleich: ein Presslufthammer in etwa 10 Metern Entfernung liegt bei einer Lautstärke von 90 Dezibel. Sollte ein Dieb das Batteriefach des Schlosses im verriegelten Zustand aufschrauben, geht unvermittelt der Alarm los. Ebenso wenn der Draht durchtrennt wird. Bei Bedarf kann zusätzlich ein Vibrationsalarm aktiviert werden. Manko an der Alarmanlage von Vgeby: die Lautstärke des Alarms lässt sich einfach durch Knete oder allein durch das Zuhalten des Alarmmoduls deutlich verringern.

Das Schloss von Miikey hat keinen eingebauten Alarm. Linka Original und I lock it verfügen beide über Alarmmodule mit 110 Dezibel Lautstärke. Das ist laut genug, um Personen in der Umgebung aufmerksam zu machen. Hin und wieder kann es auch zu Fehlalarmen kommen. Beispielsweise wenn die Bluetooth-Verbindung nicht schnell genug greift und man das eigene Fahrrad zu früh bewegt. Dies kann auch passieren, wenn man bei der Fahrradschloss-Entriegelung gegen das Rad stößt. I lock it hat an dieser Stelle optimiert. Anstatt sofort bei der ersten Erschütterung einen Alarm auszulösen, ertönt ein dreimaliger Warnton. Erst bei weiteren Erschütterungen wird der 110 Dezibel laute Alarmton des Fahrradschlosses aktiviert.

Smartes Fahrradschloss – Diebstahl-Abschreckung mit teils ohrenbetäubendem Alarm

Fahrradschloss – diese sind sicher

Aus Sicherheitsperspektive sind alle smarten Fahrradschlösser bisher nicht mehr als Spielzeug. Am meisten Abschreckungspotenzial steckt sicherlich in den teils sehr lauten Alarmtönen. Dennoch: Profi-Fahrraddiebe würden wohl bei keinem der Modelle allzu lange brauchen, um es zu knacken. Die smarten Fahrradschlösser eignen sich für einen kurzen Zwischenstopp. Für eine längere Abstelldauer, während man in Urlaub verreist ist, sind sie nicht geeignet.

Wer sein Rad wirklich absichern möchte erhält für einen vergleichbaren Preis etwas deutlich solideres. Vor allem die Fahrrad-Bügelschlösser der Marken Kryptonite und Abus werden regelmäßig in Testberichten empfohlen. Für jene, die nicht auf die Alarmfunktion am Fahrradschloss verzichten wollen, bietet Abus ein entsprechendes Modell an.

Fahrradschloss – diese sind sicher

Fazit

Der Komfort eines smarten Fahrradschlosses ist tatsächlich praktisch. In Sachen Diebstahlschutz sollte man sich nicht uneingeschränkt darauf verlassen. Von den verglichenen Schlössern haben das Linka Original und das I lock it am besten abgeschnitten. Der Nachteil an Speichen-Schlössern ist, dass sie das Fahrrad zwar absperren, aber nicht an einen Ort wie beispielsweise eine Straßenlaterne fixieren können. Das Rad könnte immer noch in einen Kleinbus gehoben und das Schloss anderenorts in Ruhe entfernt werden. Beide Hersteller bieten daher eine kompatible, sehr robuste Metallkette für die Nachrüstung ihrer Produkte an.

Der viel zu dünne Sicherungsdraht im inneren des Vgeby Modells lässt kein Sicherheitsgefühl aufkommen. Mit einem kleinen Bolzenschneider ist das Fahrradschloss wohl innerhalb kürzester Zeit geknackt. Auch das Miikey Fingerabdruck-Fahrradschloss weißt bei genauer Betrachtung ein paar Mankos auf. Aber wer weiß, vielleicht kommt in Zukunft ja ein stabiles Bügelschloss mit Gesichtserkennung auf den Markt.

Fazit

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