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Titelbild Magazin-Artikel Video-Streaming
Video-Streaming
- das Fernsehen der Zukunft?

Video-Streaming - das Fernsehen der Zukunft?

Cord Cutting Trend

Hatte man früher am Vorabend eine Sendung im TV gesehen, so konnte man davon ausgehen, dass das auch bei anderen der Fall war und man sich darüber austauschen konnte. Mittlerweile spricht kaum jemand noch über Filme im Fernsehen. Stattdessen sind jetzt Serien das Gesprächsthema Nummer 1, die hauptsächlich online über Videoportale abgerufen werden.

In den USA heißt der Umbruch ,,Cord Cutting." Frei übersetzt bedeutet das, dass der Nutzer seinen TV-Vertrag beim Kabelanbieter kündigt, er schneidet sozusagen das Kabel durch. Dieser Trend ist in Übersee sehr weit verbreitet und beschreibt die Auswirkungen von Internet-Streaming-Diensten auf das klassische TV. Ein Grund für den Kundenschwund bei den Kabelnetzbetreibern sind die relativ hohen Kabelgebühren in den USA, die sich auf 60 bis 80 Dollar monatlich belaufen können. Doch sind es tatsächlich allein die Kosten? Oder ist es eher ein grundlegender technologischer Wandel, dass der Streaming-Anbieter Netflix im Frühjahr 2017 in den USA erstmals mehr Nutzer verzeichnete, als alle dort vorhandenen Kabelanbieter zusammen?

Hierzulande ist ein TV-Kabelanschluss um einiges günstiger. Dennoch wächst die Fan-Gemeinde für Online-Video-Streaming auch in Deutschland rapide. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom von Januar 2017 nutzen inzwischen 77 Prozent der deutschen Internetnutzer Video-Streaming. Die Nutzung erstreckt sich hierbei über alle Altersgruppen hinweg. Am beliebtesten ist das Video-Streamen in der Gruppe der 14-49-jährigen. Hier streamen nahezu 90 Prozent regelmäßig Videos. Doch was sind Gründe dafür? Ähnlich wie andere Branchen auch, sieht sich die Videoindustrie einer fundamentalen Veränderung gegenüber. Der Antreiber für diese Veränderung ist neben dem technologischen Wandel ein gestiegener Wettbewerb zwischen den Anbietern.

Smart TV

Hier sind in erster Linie die Smart TVs zu nennen, die bereits weit verbreitet sind. Mitte 2016 stand bereits in mehr als jedem zweiten deutschen Wohnzimmer ein entsprechendes Gerät - Tendenz weiter steigend. Auch der Trend zu immer größeren Displays bei mobilen Endgeräten wächst unaufhörlich. Beide Entwicklungen begünstigen die Nutzung von Streaming-Diensten. Dazu kommt die höhere Internet-Übertragungsgeschwindigkeit sowohl im Festnetzbereich als auch mobil über LTE, sei es mit dem Smartphone oder mit dem Tablet. Dank ihr können Filme in guter bzw. sehr guter HD-Qualität problemlos gestreamt werden. Ein Ende der technologischen Entwicklung ist nicht absehbar. Im Gegenteil, die Innovationszyklen der Branche sind weiterhin kurz.

Video Streaming Anbieter Deutschland

Das Angebot an Bewegtbildern im Internet wächst ebenfalls rasant. So werden allein auf YouTube jede Minute 300 Stunden Videomaterial hochgeladen. Das Videoangebot - auch unterschiedlichster Genres - und damit verbunden die Wahlmöglichkeiten der Streaming-Nutzer steigt im wahrsten Sinne des Wortes im Minutentakt. Und dies gilt nicht ausschließlich für kostenfreie und werbefinanzierte Streaming-Plattformen wie YouTube, auch die zahlreichen kostenpflichtigen Angebote erweitern ihre Auswahl stetig. Letztgenannte Plattformen lassen sich wiederum in Pay-per-View, wie z.B. Apple iTunes und Flatrates bzw. Abonnements unterteilen. Vorreiter bei den Flatrate-Videodiensten in Deutschland war Maxdome. Im Jahr 2014 folgten die Markteintritte namhafter Portale wie Netflix und Amazon Video.

Streaming vs. TV

Streaming vs. TV - Welches Format ist besser?

Anders als in den USA sind die Zuschauerzahlen des Fernsehens gegenüber Internetdiensten in Deutschland deutlich höher. Allerdings bröckelt der Vorsprung seit einigen Jahren. Was früher nur über teure Pay-TV-Abos möglich war, ist jetzt erschwinglich geworden. Grund genug einen genaueren Blick auf die verschiedenen Vorteile von TV und Streaming-Diensten zu werfen. Wer hat die Nase vorn? Wir haben beide Formate gegeneinander antreten lassen und anhand mehrerer Kategorien, nämlich Auswahl, Erlebnisfaktor, Komfort, Kosten und Flexibilität, miteinander verglichen.

Auswahl Streaming besser als Fernsehen

Morgens lieber was Lustiges, dafür abends was Spannendes? Prima, wenn man die Wahl hat.

Hier hat das Streaming die Nase vorn. Es gibt eine große Auswahl für jeden Geschmack. Kann man sich gar nicht entscheiden, überlässt man die Wahl kurzerhand dem integrierten Empfehlungssystem. Der zuständige Manager bei Netflix sagte dazu: ,,Wir haben einmal Filmkritiker mit ihren Empfehlungen gegen die Algorithmen antreten lassen, die Algorithmen haben gewonnen."

Zwar sind aktuelle Hollywood-Filme bei den Streaming-Anbietern seltener, dafür gibt es eine breite Auswahl an exklusiven Eigenproduktionen mit bekannten Schauspielern. Man denke nur an Kevin Spacey bei House of Cards. Hier lohnt sich ein Vergleich. Bei Bedarf empfiehlt es sich, bestimmte nur bei einem anderen Anbieter verfügbare Inhalte, online mittels Pay-per-View zu erwerben.

Das klassische TV bietet zwar eine große Auswahl an Sendern, die Wahl des Formats auf Basis individueller Bedürfnisse ist aufgrund der festen Programmplätze allerdings eingeschränkt. Natürlich glänzt auch das TV mit Erstausstrahlungen; sowohl mit Eigenproduktionen als auch Hollywood-Blockbustern. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Abspielstationen, die manche Serien - gefühlt - in einer nie endenden Dauerschleife wiederholen. Zudem hat es das Fernsehen schwerer sich zu differenzieren. Die einzelnen Sender müssen eine breite Zielgruppe ansprechen, so dass spannende Nischenproduktionen die Ausnahme bleiben.

Ergebnis: Punkt für´s Streaming

Streaming vs. Fernsehen 1:0
gemeinsam fernsehen

Welches der Angebote verspricht mehr Event-Charakter?

Das Fernsehen fördert sicherlich den gesellschaftlichen Part. Egal, ob man sich in der Gruppe für ein WM-Fußballspiel um das TV-Gerät versammelt oder über eine bestimmte Sendung tags darauf im Büro einen intensiven Dialog führt - der Meinungsaustausch ist gesichert. Das Fernseherlebnis der Art ,,Lagerfeuer-Charakter" gibt es aber spätestens mit dem Ende von Wetten, dass..? nicht mehr.

Natürlich verabreden sich auch Streamer zum gemeinsamen Serienmarathon. Für einige Formate haben sich sogar Fanclubs gebildet. Hier ist dann nicht selten das sogenannte Binge Watching, das Komaglotzen, angesagt. Denn der unschlagbare Vorteil gegenüber dem klassischen TV ist: Man kann die Lieblingsserie gleich staffelweise schauen und muss sich nicht eine Woche gedulden, bis der TV-Sender die nächste Folge zur fest vorgegebenen Uhrzeit ausstrahlt.

Ergebnis: Punkt für beide

Streaming vs. Fernsehen 2:1
gemütlich fernsehen

Hier lautet das Motto Bequemlichkeit. Ab auf die Couch, Füße hochgelegt und los geht´s.

Dank internetfähiger TV-Geräte bzw. Features wie dem Amazon Fire TV-Stick oder dem Google Chromecast ist das Streaming bequem über den großen Flachbildschirm möglich. Das Streaming benötigt allerdings eine stabile Internetverbindung. Gerade in den Abendstunden ist diese im Festnetzbereich aufgrund starker Netzbelastungen - auch in urbanen Gebieten - nicht immer gegeben. Die Folge: der Stream ruckelt. Daneben kann es durch eine geringere Übertragungsgeschwindigkeit zu Qualitätseinbußen kommen. HD-Qualität ist dann nicht mehr möglich. Komfortabel ist wiederum die Möglichkeit online von unterwegs aus auf dem Tablet oder Smartphone zu streamen.

TV ist überall verfügbar und denkbar unkompliziert zu nutzen, sei es über Satellit, DVB-T2 oder Kabelanschluss. Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist relativ gering und die Qualität spürbar hoch. Hier hat das Streaming noch das Nachsehen. Dank des stetigen Breitbandausbaus bzw. der großflächigen LTE-Verfügbarkeit holt das Streaming aber schnell auf.

Ergebnis: Knapper Punkt für´s Fernsehen

Streaming vs. Fernsehen 2:2
Streaming Anbieter Kosten

Content is king - Qualität hat aber auch ihren Preis.

Im Vergleich erscheint das klassische TV gegenüber den Streaming-Angeboten zunächst günstiger zu sein. Allerdings kommen neben der monatlichen Rundfunkgebühr noch Kabelanschlussgebühren dazu. Diese sind aber wesentlich niedriger als etwa in den USA. Alternativ kann via Satellit ferngesehen werden. Hier sind die einmaligen Anschaffungskosten der Satellitenschüssel zu berücksichtigen. Das Antennenfernsehen DVB-T 2 ist ebenfalls mit regelmäßigen Kosten verbunden, bietet aber eine höhere Auflösung als sein Vorgänger.

Für Premium-Streaming-Angebote fallen monatliche Beiträge an, sind aber dafür werbefrei. Für den Breitbandanschluss werden ebenfalls monatliche Beiträge wirksam. Hier muss man allerdings berücksichtigen, dass der Internetanschluss i.d.R. auch für andere Anwendungen genutzt wird. Aufgrund der Exklusivität einiger Inhalte sind gegebenenfalls mehrere Accounts nötig. Auch die aktuellsten Blockbuster sind meist nicht in Flatrate-Angeboten enthalten und kosten extra.

Ergebnis: kein Punkt

Streaming vs. Fernsehen 2:2
Streaming über App

Den passenden Film oder die Serie schauen, und das egal wo man gerade ist?

Beim klassischen Fernsehen ist die Flexibilität eingeschränkt, nicht nur weil sich die Reihenfolge des Programms nicht beeinflussen lässt. Die Mediatheken der Sender bieten hier zwar eine erste Verbesserung; allerdings nur für ausgewählte und einen begrenzten Zeitraum verfügbare Inhalte. Außerdem ist man an den Ort gebunden, wo das Fernsehgerät steht.

Streaming erlaubt die freie Entscheidung, sowohl was den Ort, die Zeit als auch die Programmauswahl betrifft. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, auf einem beliebigen Endgerät zu streamen. Das gilt sowohl für den Smart TV als auch für das Tablet oder Smartphone. Um bei Bedarf das Datenvolumen zu schonen, können einige Angebote auch offline genutzt werden. Heißt: einfach die gewünschten Inhalte im Vorfeld über das WLAN downloaden und anschließend unterwegs bspw. über das Tablet konsumieren. Last but not least bieten viele Anbieter flexible Laufzeiten, bei denen der Vertrag monatlich kündbar ist.

Ergebnis: Streaming punktet

Streaming vs. Fernsehen 3:2

Ein knapper Vorsprung für das Video-Streaming.Online Streaming ist zweifellos auf dem Vormarsch und in der breiten Gesellschaft angekommen. Der große Vorteil ist das schon jetzt vorhandene Angebot, sowohl was die Plattformen als auch was die Inhalte anbelangt. Hinzu kommt die räumliche und zeitliche Flexibilität, die eine individuelle Anpassung des Programms erlaubt. Ein Nachteil der Streaming-Dienste ergibt sich noch im Bereich Komfort. Hier hat das Fernsehen als das etablierte Produkt derzeit (Stand 2017) noch einen leichten Vorsprung. Beim Eventcharakter sind die persönlichen Vorlieben ausschlaggebend. Je nach Präferenz, sei es die neueste US-amerikanische Serie, oder doch lieber das Sportereignis, ist das Streaming bzw. das lineare TV besser geeignet. Wer von den Vorteilen beider Formate profitieren möchte, für den bieten sich Live-Streaming-Plattformen wie Zattoo als Alternative. Sie erlauben Flexibilität durch die Nutzung desselben Accounts auf verschiedenen Endgeräten, zeitversetztes Fernsehen und bieten einen Mehrwert durch zusätzliche Inhalte. Bei smartmobil.de kann Zattoo für nur 8,99 Euro im Monat gebucht werden. Durch die monatliche Kündbarkeit ergibt sich auch hier ein hohes Maß an Flexibilität.

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