Virtual Reality: Tolle VR-Brillen im Test

Virtual Reality: Tolle VR-Brillen im Test

Virtual Reality: Tolle VR-Brillen im Test

Haben Sie auch manchmal Lust in eine fremde virtuelle Welt einzutauchen und den Alltag zu vergessen – gerade in Zeiten einer weltweiten Pandemie? Mit Virtual Reality-Brillen ist genau das möglich! Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) gehören zu den spannendsten Tech-Trends unserer Zeit. Und das beste VR-Headset muss nicht automatisch das leistungsstärkste Gerät sein, denn: Technik auf dem Kopf sollte vor allem gut designt, bequem und praktisch sein. Im nachfolgenden Beitrag haben wir einige der besten VR-Brillen, die aktuell am Markt sind, für Sie zusammengestellt.

VR-Headsets: So vielfältig wie die Zukunft

VR-Headsets variieren in Preis und Anforderungen: Von der All-in-One-Brille bis hin zu Systemen, die eine virtuelle Realität in Raumgröße ermöglichen – vorausgesetzt, Sie haben einen entsprechend leistungsstarken PC, um das Headset und die dazugehörigen Sensoren zu betreiben. Es gibt auch eine größere Auswahl an Apps und VR-Spielen, die Sie jetzt mit verschiedenen VR-Headsets verwenden können: Von einfachen mobilen Apps bis hin zu vollwertigen Triple-A-Spielen.

VR-Headsets: So vielfältig wie die Zukunft

Valve Index

Die Valve Index bietet eine sehr gute visuelle Darstellung. Die Display-Auflösung entspricht 3.664 x 1.920 Pixel, gepaart mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz (was bedeutet, dass sich das Bild 120 Mal pro Sekunde aktualisiert). Das Sichtfeld (FOV) ist mit 130° ebenfalls ein Top-Wert unter VR-Brillen. Außerdem gibt es so gut wie keinen erkennbaren Bildschirmtür-Effekt (im Englischen auch bekannt als „Screen-Door-Effect“) im Inneren des Headsets. Der Bildschirmtür-Effekt ist ein maschenartiges Erscheinungsbild, bei dem sichtbare Lücken zwischen Pixeln auf einem elektronischen Bildschirm zu sehen sind, in der Regel bei Betrachtung aus nächster Nähe. Im Deutschen könnte man hierzu auch Fliegengitter-Effekt sagen.

Außerdem kann die Valve Index-Brille mit einigen spannenden Technologien und praktischen Komfortfunktionen punkten, wie Tracking pro Finger auf den Index-Controllern oder kristallklarer Klang über die Nahfeld-Lautsprecher, die direkt über den Ohren schweben. Die VR-Brille besteht aus hochwertigen Materialien und verfügt über eine angenehme Gewichtsverteilung.

Um die Valve Index nutzen zu können, benötigen Sie einen PC, der mindestens mit Windows 10 läuft, über 8 GB Arbeitsspeicher verfügt und einen Displayport 1.2 sowie einen USB 3.0-Anschluss und eine VR-fähige Grafikkarte besitzt. Preislich liegt die Brille als Komplett-Kit mit zwei Basisstationen, zwei Controllern, Kabeln und natürlich der VR-Brille selbst bei ca. 1.000 Euro.

Valve Index

Quelle: https://www.valvesoftware.com/de/index/headset

Oculus Quest 2

Das Oculus Quest 2 ist eines der besten VR-Systeme, das es derzeit auf dem Markt gibt – und zwar sowohl für Anfänger als auch für erfahrene VR-User. Warum das so ist? Die Oculus Quest 2 kommt ohne zusätzliche Kabel oder den Mehr-Aufwand eines PC-basierten VR-Setups aus. Es ist eine VR-Brille, mit der Sie in bunte VR-Spielewelten eintauchen und auf 360-Grad-Videoinhalte und Apps aller Genres zugreifen können.

Außerdem benötigen Sie für die Oculus Quest 2 keine Controller, da die Brille Ihre Hände mittels Kameras erkennt und so die Bewegungen verarbeitet. Oculus setzt bei der Quest 2 ein LC-Display ein, welches mit 1.832 x 1.920 Pixeln auflöst und je nach Anwendung eine Bildwiederholrate von bis zu 90 Hz unterstützt.

Das Oculus Quest 2 VR-Headset ist die zweite Version der Quest-Headset-Reihe. Es ähnelt dem ursprünglichen Oculus Quest insofern, als dass es ein batteriebetriebenes, eigenständiges Headset ist, mit dem Sie sich frei in Ihren physischen und digitalen Spielräumen bewegen können. Angst, dass Sie mit der VR-Brille über ein Kabel stolpern, müssen Sie also nicht haben.

Aufgepasst: Da Oculus von Facebook aufgekauft wurde, ist ein Facebook-Account für die Nutzung dieser VR-Brille Voraussetzung. Wem das kein Dorn im Auge ist, der darf sich über einen recht erschwinglichen Preis von etwa 350 Euro freuen.

Oculus Quest 2

Quelle: https://www.mediamarkt.at/de/product/_oculus-quest-2-64-gb-vr-headset-mit-controller-und-integriertem-soundsystem-1796716.html

Sony PlayStation VR

Die PlayStation 5 war und ist nach wie vor eine der begehrtesten Spielekonsolen der letzten Jahre. Auch das kompatible Sony PlayStation-Headset ist unter den Top 3 der beliebtesten VR-Brillen zu finden und vor allem als Gaming-Zubehör ein echter Zugewinn.

Die VR-Brille weist zwei Besonderheiten auf: Erstens wird die Liste der besten PlayStation VR-Spiele ständig aktualisiert und erweitert: Von Shootern über Puzzlespiele und Plattformer bis hin zu erzählerischen Abenteuern – der wachsende Spielekatalog von PSVR bietet Ihnen eine große Vielfalt und Tiefe.

Zweitens benutzt sie nur eine Kamera anstelle von zwei Sensoren, so dass es für PlayStation VR schwieriger ist, Sie zu verfolgen, wenn Sie aufstehen und herumlaufen. Bei anderen Systemen wie HTC Vive, das echte VR in Raumgröße bieten kann, wäre dies anders. Wenn Sie also aufstehen und herumlaufen, kann die PSVR Ihnen nur bis zu einem gewissen Grad folgen. Wenn Sie anfällig für Motion Sickness sind, sollten Sie sich noch einmal gut überlegen, ob die Sony PlayStation VR die geeignete Brille für Sie ist. Das Phänomen der Motion Sickness tritt vor allem bei Formen passiver Bewegung auf. Menschen leiden häufig unter Reisekrankheit als Beifahrer im Auto, auf Schiffen oder als Beifahrer im Auto.

1080p-Spiele stellt die PlayStation VR auf ihrem 920 x RGB x 1.080 OLED-Display entweder mit 90 Hz oder mit 120 Hz dar, je nach VR-Spiel oder Anwendung. Preislich liegt die PSVR bei rund 300 Euro.

Sony PlayStation VR

Quelle: https://www.playstation.com/de-de/ps-vr/?smcid=pdc%3Ade-de%3Aprimary%20nav%3Amsg-hardware%3Aps-vr

Oculus Rift S

Eine weitere Brille aus dem Oculus-Universum, die in diesem Ranking nicht fehlen darf, ist die Oculus Rift S. Das VR-Headset arbeitet in Verbindung mit einem PC, um Virtual-Reality-Erfahrungen zu ermöglichen. Es wird über einen USB 3.0-Port und einen DisplayPort-Anschluss über Kabel mit dem PC verbunden. Natürlich schränkt das Kabel die Bewegungsfreiheit deutlich mehr ein als das beim kabellosen Oculus Quest 2 der Fall ist. Doch es könnte ein Kompromiss für Sie sein, dass die Oculus Rift S-Brille durch die Stromversorgung des PCs in der Lage ist, Sie in fortschrittlichere virtuellen Welten zu versetzen. Falls Sie sich nicht mit diesem Kompromiss anfreunden können, und lieber Handy-Spiele zocken, finden Sie unter dem verlinkten Beitrag Inspiration.

Wie andere VR-Headsets platziert die Rift S zwei brillenähnliche Linsen vor Ihren Augen, die Ihnen eine stereoskopische 3D-Ansicht der Welt geben, in der Sie sich gerade befinden. Eine Kombination von Sensoren berechnet dann Ihre Bewegungen in der realen Welt und übersetzt diese in Bewegungen im Spiel. Drehen Sie zum Beispiel Ihren Kopf nach links, bewegt sich die digitale Welt mit, gehen Sie in die Hocke, kommt der Boden im Spiel näher – und zwar in Echtzeit.

Die Rift S tauscht die beiden OLED-Bildschirme der ersten Rift gegen einen einzelnen LCD-Bildschirm aus. Dadurch wird die Auflösung auf 2.560 x 1.440 Pixel erhöht, was zu einem schärferen Bild führt. Allerdings reduziert sich auch die Bildwiederholfrequenz von 90 Hz auf 80 Hz. Dies ist beabsichtigt, um den Preis niedrig zu halten. Denn Ziel ist es, dass immer mehr Leute in die VR-Welt abtauchen können, ohne gleich ihre ganze PC-Ausrüstung aufrüsten zu müssen. Preislich liegt das Headset bei rund 420 Euro.

Oculus Rift S

Quelle: https://www.oculus.com/rift-s/?locale=de_DE

HTC Vive Cosmos Elite

Die letzte VR-Brille, die wir Ihnen in diesem Bericht vorstellen, ist die HTC Vive Cosmos Elite. Sie ist praktisch das VR-Flaggschiff des Herstellers, das Sie derzeit für circa 950 Euro erwerben können. Genau wie die erste Vive nutzt die Cosmos Elite ein externes Lighthouse-Tracking, das deutlich genauer arbeitet als die innenliegenden Headsets, die kabellos sind und in denen man sich leichter bewegen kann.

Die technischen Daten der beiden Geschwistermodelle sind indes gleich, was das Sichtfeld und die Auflösung (1.440 × 1.700 Pixel pro Auge) angeht. Während die Cosmos sechs Kameras für die interne Verfolgung enthält, zählt die Cosmos Elite nur vier Kameras. Dafür gibt es aber einen Ring zusätzlicher Sensoren für die Verfolgung über die Lighthouse-Basisstationen. Die Frontplatten sind austauschbar, so dass man theoretisch die Vive Cosmos auch in eine Elite verwandeln könnte.

HTC Vive Cosmos Elite

Quelle: https://www.vive.com/de/product/vive-cosmos-elite/features/

VR-Brillen sind die Zukunft

VR-Brillen könnten tatsächlich die Zukunft der Augmented Reality sein. Die Technologie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und ist längst noch nicht am Zenit angekommen. Auch die dafür vorgesehenen Ökosysteme sind deutlich gereift, sodass man in fast jedem Elektronikgeschäft heutzutage VR-Brillen kaufen kann. VR-Headsets gibt es in unterschiedlichen Preisklassen, Farben und Formen und doch haben sie alle eine Gemeinsamkeit: Sie vermischen die analoge mit der digitalen Welt und lassen uns aus dem Alltag ausbrechen. Bei smartmobil.de gibt es zwar noch keine VR-Brillen im Angebot, dafür aber schnelle Datentarife und Smartphones zu attraktiven Preisen. Schauen Sie doch mal vorbei!

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