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Titelbild Magazin-Artikel Das fast perfekte Handy-Foto
Das fast perfekte Handy-Foto

Das fast perfekte Handy-Foto

Atemberaubende Aufnahmen mit dem Smartphone

Zwischen einem gelungenen und einem (fast) perfekten Smartphone Foto gibt es zentrale Unterschiede: Das fängt mit der Wahl des Hintergrunds an und hört mit den Lichtverhältnissen auf. Auch hat jeder schon mal verwackelte oder unscharfe Aufnahmen produziert. Damit das in Zukunft die Ausnahme bleibt, haben wir hier ein paar nützliche Tipps zusammengestellt.

Zunächst ist eines beim Fotografieren nicht ganz unerheblich: Die Location. Natürlich kann im heimischen Wohnzimmer der Schrank perfekt in Szene gesetzt werden. Dennoch gibt es lohnenswertere Motive, z.B. am Urlaubsort. Egal ob man lieber ans Meer oder in die Berge fährt, ob allein, zu zweit oder zu zehnt. Eines haben die meisten Urlauber gemeinsam. Der Trip will festgehalten werden - und das am Besten spontan.

Anders als die unhandliche Spiegelreflex- oder ihre kleinere Verwandte, die Kompaktkamera, ist die Handy Kamera stets in Griffweite. Dank technologischer Innovationen ist die Auflösung und damit die Bildqualität bei modernen Geräten mittlerweile auch sehr gut. Die neueste Generation von Smartphones hat zudem Dual Kameras, mit denen die Qualität nicht zuletzt aufgrund der hohen Megapixelzahl spürbar steigt. Die Ausstattung ist wichtig, aber bei weitem nicht alles. Wenn der Mix aus einem gewissen Blick für das Foto-Motiv, etwas Fingerspitzengefühl und der Beachtung folgender Tricks passt, dann werden die Bilder auch ohne Profi-Equipment ein echter Hingucker.

Atemberaubende Aufnahmen mit dem Smartphone

Vorbereitung:

„Das Equipment, welches wir gebrauchen, spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen.“ (Sam Abell)
  • Speicher leeren oder MicroSD einsetzen: Zunächst sollte „Klarschiff“ gemacht werden. Also, alte Fotos runter vom Smartphone.
    Auch die Erweiterung des Speichers durch eine MicroSD-Karte kann nützlich sein.
  • Smartphone Fotos in der Cloud sichern: Hier empfiehlt sich eine regelmäßige Zwischenspeicherung, z.B. über das Hotel-WLAN.
    So lassen sich die Fotos einfach in der Cloud ablegen. Mit dem richtigen Handytarif geht das auch ohne WLAN.
  • Linse schützen bzw. reinigen: Die Linse sollte generell vor Schmutz und besonders vor Sand, der leicht Beschädigungen hervorrufen kann, geschützt werden. Durch die meist geringe Größe von Smartphone-Linsen, haben schon kleinste Verschmutzungen eine große Wirkung.
  • Belichtungsdreieck beachten:

    Drei Werte bestimmen die Qualität bzw. Aussage eines Fotos: Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert: mehr anzeigen weniger anzeigen

    • Blende: Sie bestimmt die Lichtmenge bzw. Schärfentiefe. Bei Smartphones ist sie jedoch meist nicht einstellbar, was insbesondere bei Fotos in der Dämmerung ein Problem darstellt. Allgemein gilt: je größer die Blendenöffnung desto geringer die Schärfentiefe.
    • Belichtungszeit: Sie beschreibt die Zeitspanne für den Lichteinfall. So sollte diese z.B. in der Dämmerung möglichst lang sein. Dies kann allerdings dazu führen, dass bewegte Objekte Schlieren ziehen. Umgekehrt kann dies aber auch als positiver Kreativeffekt genutzt werden (Bewegungsunschärfe).
    • ISO-Wert: Mit dem ISO-Wert wird die Lichtempfindlichkeit des Sensors bestimmt. Je höher er eingestellt ist, desto empfindlicher der Sensor. Das Bild wird schärfer, allerdings wird hierdurch das sogenannte Bildrauschen begünstigt.

Je nach Smartphone-Kamera und Lichtverhältnissen sollten die Einstellungen also angepasst werden. Ist das erledigt, geht es ans eigentliche Fotografieren. Mit dem Betätigen des Auslösers allein, ist es auch hier nicht unbedingt getan.

Selfiestick
Gute Fotos mit dem Handy

DAS Foto:

„Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten.“
(Helmut Newton)

Zunächst stellt sich die Frage nach dem Foto-Motiv: Soll es die Landschaft sein, das Essen, das Gegenüber oder ein Selfie.
Je nach Wahl gilt es verschiedenes zu beachten. Zwei Dinge sind bei allen Fotos, egal ob Selfie oder Naturaufnahme wichtig: Licht und Bildkomposition. Bei schlechter Beleuchtung oder unvorteilhafter Anordnung des Motivs, ist die Erfolgsquote gering.

  • Bildkomposition: Im Gegensatz zum goldenen Schnitt, hat die Drittel-Regel den Vorteil, dass viele Smartphone-Hersteller bereits ein entsprechendes Gitter im Display bereithalten. Hier wird das Bild in drei waagrechte und senkrechte Linien aufgeteilt. Platziert man das Motiv an einem der vier Schnittpunkte bzw. entlang einer Linie, ergibt sich eine harmonische Bildgestaltung.
  • Licht: Die Lichtquelle sollte sich nach Möglichkeit hinter dem Fotografen befinden. Grundsätzlich gilt: Abendaufnahmen sind mit dem Smartphone oft nicht optimal, da es dann zu wenig Licht gibt. Der Blitz kann zu Überbelichtung führen. Besser hilft die Bildstabilisierung, um Verwackler zu vermeiden. Dank HDR (High Dynamic Range) kann aus drei Bildern, die mit Über- bzw. Unterbelichtung aufgenommen werden, ein Bild mit hohem Kontrast erstellt werden.

Landschaftsaufnahmen

  • Zoom und Fokus: Anstatt die Zoomfunktion zu verwenden, empfiehlt es sich einfach näher ranzugehen. Gerade bei Smartphones mit digitalem Zoom wird das Bild ansonsten unscharf. Auch der Autofokus ist manchmal fehlerhaft, daher sollte auf den Touchfokus zurückgegriffen werden. Durch Berühren des Bildschirms, wird der Schärfepunkt dann manuell gesetzt, je nach Wunsch.
  • Bildstabilisierung: Um verwackelte Fotos zu vermeiden, sollte das Smartphone immer mit beiden Händen bedient werden. Ruhiges Atmen beim Bedienen des Auslösers hilft ebenfalls. Da meistens kein Stativ vorhanden sein dürfte, empfiehlt es sich zu improvisieren. So kann der eine oder andere Gegenstand in der Umgebung, sei es ein Baumstumpf oder Fels, gute Dienste leisten.
  • Mehrere Fotos schießen: Gerade bei Porträtaufnahmen kommt es auf den perfekten Moment an. Hier kann es hilfreich sein den Serienbildmodus zu aktivieren und die Fotos anschließend auszusortieren. Also: Viel hilft viel. Berücksichtigt werden sollte aber der oben genannte Speicherplatz.
Landschaftsfoto mit dem Handy
Selfies machen, was ist zu beachten?

Selfie

  • Setting: Der Hintergrund sollte so gewählt sein, dass er nicht zu stark ablenkt. Wegen der fehlenden Schärfentiefe kann dieser buchstäblich in den Vordergrund rücken. Bei der Perspektive heißt die Devise: besser nicht von unten fotografieren. Das Gesicht wirkt dann dicker und die Doppelkinngefahr steigt. Bei der Kleidung auf bunte Farben zurückgreifen.
  • Pose: Die Pose sollte nicht zu gestellt rüberkommen. Vorteilhaft ist ein Blick über die Schulter. Den Arm leicht über die Schulterhöhe halten und dabei bitte nicht übertreiben. Auch die Wahl der „richtigen“ Gesichtshälfte ist entscheidend. Jeder hat seine Schokoladenseite.
  • Mimik: Die Königsdisziplin beim Selfie ist die Mimik. Auch hier gilt: Ein natürlicher Gesichtsausdruck kommt immer am Besten rüber. Wichtig ist, in die Linse statt auf''s Display zu blicken.

Ganz gleich ob Selfie, Porträt oder Landschaftsaufnahme. Der Unterschied zwischen einem Schnappschuss und einem (fast) perfekten Foto liegt in der bewussten Aktion. Trotzdem, sollte bei all dem der Spaß aber nie zu kurz kommen. Und wenn es trotz der Tipps noch Optimierungsbedarf geben sollte, hilft die passende Bildbearbeitungs-App. So kann die Bildqualität auch nachträglich verbessert werden.

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